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Ein Youngster ist neuer König in Ilten

Sehnde Ein Youngster ist neuer König in Ilten

Ein außergewöhnlich junger König regiert seit dem Wochenende Ilten. Der Schützenverein feierte ihn und die anderen am Sonnabend ausgerufenen Majestäten mit einem viertägigen Schützenfest. Mit einem besonders langen Umzug zeigten sich die Schützen und ihre Gäste am Sonntag im Dorf.

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Die Iltener Majestäten: Sandra Schumann (von links), Emma Ziebert, Patrick Fröhlich, Phillip Seidel, Heike Holzkamp, Tim Elges, Anke Wegner und Wilfried Hübbe.

Quelle: Michael Schütz

Ilten. Eigentlich sollte der Schützenverein das wohl jüngste Majestätenteam seiner Vereinsgeschichte bekommen. Fast hätte es geklappt. Mit 21 Jahren ist der neue König Tim Elges, Sohn des Vereinsvorsitzenden Carsten Elges, gerade erst ins königfähige Alter gekommen. Zwar ist Jungschützenkönig Phillip Seidel mit seinen 18 Jahren schon etwas in die Jahre gekommen für sein Amt, aber gemeinsam mit Tim ist das Duo recht jung.

Komplettieren sollte das Trio eine junge Königin, aber dagegen hatte Heike Holzkamp etwas. Sie verwies den Nachwuchs auf die Plätze und steht Tim Elges als Königin zur Seite. Schülerkönig wurde Patrick Fröhlich, Mini-Königin Emma Ziebert. Die Würde des Volkskönigs ergatterte Wilfried Hübbe. Zur Königsriege gehören schon etwas länger die Stadtkönigin Anke Wegner und die Stadtschülermajestät Sandra Schumann.

Der Höhepunkt des Fests aus Sicht vieler Iltener, die sich an die Straße gestellt hatten, war der große Umzug am Sonntagnachmittag. Mit sechs Musikzügen zog sich ein langer Lindwurm durch die Straßen. „Das trockene und nicht zu warme Wetter hat zu der guten Beteiligung beigetragen“, sagte Vorsitzender Carsten Elges. Dadurch seien von einigen Vereinen mehr Teilnehmer gekommen, als üblich.

Eine Premiere gab es bei der Königsvesper am Sonntagmittag, als erstmals in seiner jetzt 27-jährigen Amtszeit Pastor Johann Christophers eine mit Anekdoten gespickte Rede beim Schützenfest hielt. Dabei warfen er und sein katholischer Kollege, Diakon Werner Mellenthin, sich verbal die Bälle zu.

Von Michael Schütz

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