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Ilten will wieder mehr für die Jugend bieten

Sehnde Ilten will wieder mehr für die Jugend bieten

Die Jugendarbeit im Dorf muss wieder angekurbelt werden: Das ist seit der Schließung des Jugendtreffs der erklärte Wille der Politiker in Ilten. Die Eröffnung eines Skaterplatzes soll nun der erste Schritt zu diesem Ziel sein. Außerdem sind Veranstaltungen für Jugendliche geplant.

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Der Asphalt ist gegossen, die Geräte werden pünktlich zur Eröffnung des Skatepaltz an der Hugo-Remmert-Straße aufgestellt sein.dd

Quelle: Sandra Köhler

Ilten.  
Neben der Jugendhütte am Bolzplatz an der Hugo-Remmert-Straße tut sich etwas. Dort entsteht ein Skaterplatz. Die 600 Quadratmeter große Asphaltplatte dafür ist bereits gegossen. Bis zur offiziellen Eröffnung des Platzes am Mittwoch, 22. Juni, 16 Uhr sollen Skaterampen und außerdem ein Basketballkorb, Hockeytore und weitere Sitzgelegenheiten entstanden sein. Fußballtore und eine Tischtennisplatte stehen bereits an dem Gelände.

„Wir hoffen sehr, dass es uns damit gelingt, die Jugendarbeit im Ort neu zu beleben“, sagt Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse. „Das ist uns seit Jahren ein Anliegen.“ Deshalb hatte der Ortsrat auch bei einem Arbeitseinsatz Schäden an der Jugendhütte beseitigt.

Zu wenig Besucher im Verhältnis zu den Kosten waren der Grund gewesen, warum im November 2012 zuerst die Offene-Tür-Arbeit für Jugendliche eingestellt, der Treff zum 31. Dezember 2013 schließlich geschlossen wurde. „Rückfragen von Jugendlichen nach einer Reaktivierung des Offene-Tür-Angebotes sind nicht erfolgt“, sagt Katharina Fischer vom Fachdienst Kindertagesstätten und Jugend bei der Stadt.

Mit neuen Geräten am Skaterplatz soll den jungen Leuten nun wieder Lust auf gemeinsame Treffen gemacht werden. Zudem soll Streetworker Süleyman Karakaya den Kontakt suchen und in den Monaten von Mai bis September regelmäßige Angebote machen. „Angedacht sind zum Beispiel Fußball-, Tischtennis-, Hockey-, und Basketballturniere, Zirkusaktionen, Skateangebote mit professioneller Unterstützung wie zum Beispiel ein Sicherheitstraining und Spielenachmittage“, sagt Fischer. Grundsätzlich solle das Angebot zunächst für Kinder ab zehn Jahren offen sein.

Ob sich dieses Konzept bewährt, müsse laufend überprüft werden, meint Fischer. Auf jeden Fall sollen die Aktionen im Programmflyer des Kinder- und Jugendtreffs Sehnde publiziert werden.

Von Sandra Köhler

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