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Grundschüler lauschen der Händlerin der Worte

Sehnde Grundschüler lauschen der Händlerin der Worte

Mit Schauspiel, Witz und Gesang brachte Schauspielerin Alexandra Hehl beim Theaterstück "Die Händlerin der Worte und die gestohlenen Wörter" 167 Grundschülern der Wilhelm-Raabe-Schule die besondere Bedeutung von Wörtern näher.

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Bei dem Stück "Die Händlerin der Worte und die gestohlenen Worte" regte Schauspielerin Alexandra Hehl Schüler der Wilhelm-Raabe-Schule zum Mitmachen an.

Quelle: Laura Ebeling

Ilten. "Was ist euer Lieblingswort?", fragte die Händlerin der Worte, die von Alexandra Hehl gespielt wurde. Sofort schnellten die Arme der Grundschüler der Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten in die Luft, die mit ihren Stühlen in der Aula Platz genommen hatten. Mama oder Hund wurden als Lieblinge der Kinder genannt.

Gemeinsam singen, tanzen oder selbst Gedanken einbringen: Sehr interaktiv war das Theaterstück "Die Händlerin der Worte und die gestohlenen Wörter" von der Theaterproduktion Nimmerland gestaltet. Alexandra Hehl hatte als Händlerin der Worte ihren Marktstand auf der kleinen Bühne in der Wilhelm-Raabe-Schule aufgebaut. Dort standen alle Wörter dieser Welt zum Verkauf - und wurden von ihr auch dementsprechend angepriesen. Allerdings wurden ihr die Wörter "die zum guten Zusammenleben unter Menschen wichtig sind" von einem Dieb gestohlen. Die Wörter für ein gutes Zusammenleben sollten die Kinder deshalb nach der Aufführung aufschreiben und in einem Umschlag sammeln, der an die Händlerin geschickt werden soll.

Auf spielerische Art und Weise versuchte das Stück, den Iltener Grundschülern die Bedeutung von Wörtern näher zu bringen. "Wörter können stärker sein als alles andere", erklärte Hehl während der Aufführung. Die Grundschüler der ersten bis vierten Klasse lauschten gespannt der Händlerin, die auf Themen wie Fremd- und Schimpfwörter sowie auf tröstende oder höfliche Wörter einging. "Ich finde es gut, dass das Thema Höflichkeit angesprochen wurde", sagte Schulleiterin Regina Hecht. "Es passt eben auch gut in den Deutschunterricht." Außerdem engagiere sich die Wilhelm-Raabe-Schule viel im Bereich für soziales Lernen.

Auch die 167 Grundschüler waren von der rund 60-minütigen Aufführung größtenteils begeistert. "Es war witzig", fand ein Junge aus der zweiten Klasse. Doch es gab auch andere Meinungen. "Für uns Viertklässler war es schon ein bisschen langweilig", maulte ein anderes Mädchen.

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Von Laura Ebeling

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