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Jeder gewinnt eine Medaille

Rethmar Jeder gewinnt eine Medaille

Mehr als 300 Läufer sind beim Rethmarer Kanallauf gestartet – jeder von ihnen durfte sich am Ende als Sieger fühlen.

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Mit Feuereifer rennen die jüngsten Starter beim Rethmarer Kanallauf los - mancher vorsichtshalber noch an einer Elternhand.

Quelle: Böger

Rethmar. „Halt durch, Malte! - Noch 20 Meter, dann ist die Medaille schon in Sichtweite!“ Moderator Thomas Halberkamp feuerte auf der Zielgeraden besonders die jüngsten Teilnehmer des Rethmarer Kanallaufs immer wieder an - und eine Medaille bekam auch jeder der mehr als 300 Läufer.

Am Start des Bambini-Laufs über 400 Meter benötigten einige noch eine stärkende Hand von Mama oder Papa, andere stürmten mit Feuereifer schon ein wenig vor dem Startsignal los. Doch daran störte sich niemand, denn bei dieser Veranstaltung geht es zwar auch ein bisschen um Sport und Gesundheit, aber vor allem um den Spaß und die Freude am Laufen.

Die Sparte im MTV Rethmar gibt es zwar erst seit April dieses Jahres, aber sie hat laut Leiterin Nicole Windmann schon 111 Mitglieder, vor allem viele Kinder. Gemeinsam mit rund 50 Helfern von Streckenposten und Sanitäter bis zu Masseurin und Würstchengriller sorgte Windmann Sonntag bei strahlendem Sonnenschein für einen reibungslosen Ablauf des zum vierten Mal veranstalteten Kanallaufs.

Mit dabei waren nicht nur gestandene Leichtathleten wie der Sieger des 10,5 Kilometer langen Hauptlaufs, Louis Hellmuth aus Wolfsburg, der sich in 39:41 Minuten vor Swen Lambrecht aus Woltorf und Stefan Ruddigkeit aus Hotteln durchsetzte. Sondern das Publikum bekam möglicherweise auch Spitzenathleten von morgen zu sehen: Der zehnjährige Robin aus Peine jedenfalls, der den Kinderlauf über 1,5 Kilometer gewann, hat seine Woche stramm durchgeplant: Einen Tag ohne Sport gibt es bei ihm nicht. Der junge Triathlet trainiert entweder Laufen, Radfahren oder Schwimmen - und dienstags und donnerstags steht auch noch Fußball auf dem Programm. Immerhin: Mit seinem Abschneiden und mit seiner Zeit war er zufrieden. Das galt für die meisten Teilnehmer, die wegen der strahlenden Sonne besonders heftig ins Schwitzen kamen. Doch im Ziel wurden sie umgehend mit Erfrischungen versorgt.

Zufrieden waren auch die Organisatoren: Dank zahlreicher Sponsoren ist die Veranstaltung für den Verein kein Zuschussgeschäft, sondern Werbung.

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