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Ein Graffiti als Wegweiser zum Tennisplatz

Sehnde Ein Graffiti als Wegweiser zum Tennisplatz

Unzählige Tennisbälle und ein unübersehbarer Schriftzug weisen jetzt auf der Garage am B-Platz des SuS Sehnde den Weg zur doch etwas versteckt liegenden Tennisanlage des TVE Sehnde. Entstanden ist der Wegweiser am Dienstag bei einem Ferienpass-Graffitiworkshop mit zehn Jugendlichen.

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Mit einer Plane vor dem ungemütlichen Wetter geschützt, gestalten Sabine Kramann und die Kinder des Graffitiworkshops die Wand der Garage am B-Platz des SuS Sehnde zum überdimensionalen Wegweiser um.

Quelle: Sandra Köhler

Sehnde. Bei dem Graffitikursus handelte es sich um den Nachrückertermin für die Sommerferien, sagt Sabine Kramann von der Stadt Sehnde. "Wir hatten im Sommer 29 Jugendliche auf der Warteliste. Das Angebot machen wir schon seit Jahren und es ist immer sehr beliebt." Seit vier Jahren stellt die Recyclingfirma Hellmich aus Lehrte dafür einen Container bereit. Den konnten die diesmal jeweils fünf Mädchen und Jungen frei mit dem gestalten, was ihnen gefiel. Ein Pokeball, ein stilisiertes 96-Logo, Buchstaben und Smileys machen den Behälter nun zum Hingucker, wenn er auf dem LKW zum Einsatz fährt. 

Aber das war längst nicht alles. Denn diesmal konnten sich die Nachwuchssprayer ganz legal auch noch auf einer Garagenwand austoben. Die gehört dem SuS Sehnde und befindet sich am B-Platz. Rechts daran vorbei führt der Weg, dem jeder folgen muss, der die Tennisplätze der TVE Sehnde besuchen will. "Wir liegen sehr versteckt und haben seit Jahren das Problem, dass unsere Gastmannschaften den Weg zu uns erst suchen müssen", sagt Uwe Rohne, Schrift- und Pressewart TVE Sehnde, Abteilung Tennis. Die zwar vorhandenen, doch recht kleinen Schilder waren da nicht wirklich hilfreich. Nun ergab sich die Gelegenheit, die Garage mit Genehmigung des Eigentümers zum überdimensionalen Wegweiser umzugestalten.

Angeleitet und tatkräftig unterstützt von Kunst-Fachfrau Kramann und einer Kollegin - für Regenschutz aus Plane hatten Rohne und ein Vereinskollege gesorgt - sprayten die Workshop-Teilnehmer zahlreiche kleine und große Tennisbälle, den Schriftzug "Tennis" und einen unübersehbaren Pfeil auf die Wand.  Richtig professionell mit aufgesetzten Glanzlichtern und Schatten. "Die sind am schwersten", sagten Jannis und Elias. Beide haben sich das erste Mal als Sprayer versucht und waren sowohl schwer begeistert als auch mächtig ehrgeizig. "Schau mal da, das müssen wir noch nacharbeiten", beschlossen beide und widmeten sich hingebungsvoll der Feinarbeit am Pfeil. "Wir sind froh, dass wir jetzt auch mal etwas gestalten dürfen, was direkt in Sehnde ist. Und von dem die Jugendlichen auch sagen können, wenn sie davor stehen: 'Das habe ich mitgestaltet'", sagte Kramann.

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Von Sandra Köhler

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