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Junior-Botschafter Jannik baut Brücken in die USA

Rethmar Junior-Botschafter Jannik baut Brücken in die USA

Dem 16-jährigen Jannik Dreier stehen aufregende Zeiten bevor: Der junge Rethmarer geht als Junior-Botschafter für Deutschland für zehn Monate in die USA.

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Matthias Miersch plaudert mit seinem "Patenkind" Jannik Dreier über den bevorstehenden Aufenthalt in Amerika.

Quelle: Katja Eggers

Rethmar. Realisiert wird dies über das gemeinsame Stipendium des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm ermöglicht es jährlich 720 Jugendlichen, jeweils 360 aus Deutschland und den USA, ein Schuljahr im anderen Land zu verbringen. Für Jannik hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch die Patenschaft übernommen - und ihn jetzt persönlich verabschiedet. Während des Amerikaaufenthalts werden beide in Kontakt bleiben.

Miersch ist sich sicher: „Jannik wird ein super Botschafter.“ Er bringe für die Aufgabe genau die richtigen Voraussetzungen mit, weil er hoch motiviert, ehrenamtlich in Vereinen engagiert und sehr an Land und Leuten interessiert sei, sagt der Politiker.

In den USA, genauer gesagt in Georgia, wird Jannik hautnah die amerikanische Kultur erleben und den Amerikanern in verschiedenen Projekten gleichzeitig ein Stück seiner eigenen Kultur vermitteln. „Ich werde zum Beispiel Ausstellungen organisieren oder Nachhilfe in Deutsch geben“, sagt Jannik.

„Ziel ist es, Brücken mit jungen Leuten zu bauen“, sagt Miersch. In Zeiten der NSA-Affäre gebe es zwischen Deutschland und den USA viel aufzuarbeiten, damit sich die Staaten wieder einander annähern, betont der Politiker.

Jannik besucht während seiner Zeit als Botschafter die Highschool und lebt in einer amerikanischen Gastfamilie. Gastmutter ist seine Patentante. Sein Flieger geht am 13. August, und so langsam wächst die Aufregung. „Ich freue mich darauf, meine Englischkenntnisse zu verbessern, neue Freunde zu finden und meinen Horizont zu erweitern“, sagt Jannik.

Seine Motivation musste er auch in seinem Bewerbungsschreiben zum Ausdruck bringen. Allein aus Mierschs Wahlkreis haben sich 120 junge Menschen für das Stipendium beworben. Drei kamen in die Endauswahl. Miersch entschied sich schließlich für Jannik. Er ist sein sechstes „Patenkind“.

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