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KGS-Erweiterung: Erster Spatenstich Anfang 2019?

Sehnde KGS-Erweiterung: Erster Spatenstich Anfang 2019?

Die Stadt Sehnde möchte mit dem KGS-Erweiterungsbau zügig beginnen. Die Ausschreibung für die Planung des Gebäudes läuft bereits. Ergebnisse sollen im nächsten Frühjahr vorliegen.

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Die KGS soll ein zusätzliches Gebäude mit mindestens 16 Klassenräumen an der Waldstraße bekommen.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde.  Die Stadt Sehnde hat die Planung für den an der Waldstraße vorgesehenen Erweiterungsbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS) jetzt europaweit ausgeschrieben. Bis zum ersten Spatenstich komme auf die Stadt ein langwieriges Verfahren mit vielen Unwegsamkeiten zu, betonte Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke am Donnerstag.

Die zweistufige, europaweite Ausschreibung sei Pflicht, sagte Lehrke. Danach könne frühestens im Januar ein Architektenbüro mit der Planung beauftragt werden. Ziel sei es, dem Verwaltungsausschuss am 12. März nächstes Jahr einen Beschluss vorzuschlagen, sagte Lehrke: „Schneller geht es einfach nicht.“

Der Bürgermeister weiß, dass in der KGS in Bezug auf die Raumsituation der Schuh gewaltig drückt: So konnte unlängst erst einer neuen Sozialarbeiterin kein angemessener Arbeitsplatz geboten werden, sie wurde nun vorübergehend im Projektraum der Schule untergebracht. „Wir werden im Zuge des Erweiterungsbaus auch für unsere Sozialarbeiter Büroräume schaffen“, kündigte der städtische Fachdienstleiter Wolfgang Bruns an. 

Die Planung für die zweistöckige KGS-Erweiterung mit mehr als 16 Räumen soll der Sehnder Rat am 14. Dezember beschließen. Wenn sich die Politiker im Frühjahr auf ein Konzept verständigt haben, soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung folgen. Dabei soll geklärt werden, ob es sinnvoller ist, das Gebäude in eigener Verantwortung zu erstellen oder mittels ÖPP (Öffentlich-private Partnerschaft). Im Herbst nächsten Jahres wolle man dann „bauantragsreif“ sein, sagte Bruns. Bürgermeister Lehrke rechnet mit einem Spatenstich für den Erweiterungsbau nicht vor Januar 2019.

Ähnlich sieht es mit dem Bauvorhaben auf dem Grundstück an der Chausseestraße aus. Die Stadt bereite da bereits die Ausschreibung für die Planungen vor, sagte Fachdienstleiter Bruns. Der Rat soll auch dafür am 14. Dezember die Weichen stellen und entscheiden, ob zur geplanten Vierfeldhalle gleich ein weiterer Neubau als Ersatz für die marode Halle an der Feldstraße erstellt werden soll. Bürgermeister Lehrke betonte, dass für den Turnhallenneubau an der Chausseestraße noch planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Die Verfahren für die Bauvorhaben an der Waldstraße und an der Chausseestraße sollen im nächsten Jahr parallel laufen. Bürgermeister Lehrke hat bereits einen Zeitplan:  „Ziel ist, dass beide Objekte im Sommer 2020 ans Netz gehen.“

Von Patricia Oswald-Kipper

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