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Schüler helfen Schülern: Mathe ist gefragt

Sehnde Schüler helfen Schülern: Mathe ist gefragt

Ein halbes Jahrzehnt gibt es "Schüler helfen Schülern" (SHS) an der KGS Sehnde. Vom schulinternen Förderprojekt profitieren nicht nur diejenigen, die so ihre Wissenslücken schließen können. Auch die jungen Mentoren nehmen über die Zertifikate hinaus etwas mit: Das Vermögen, Wissen an andere weiterzugeben.

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Ein großteil der aktuellen SHS-Mentoren mit der stellvertretenden Schulleiterin Sandra Heidrich (links) und Organisatorin Daniela Hinz (rechts). Köhler

Quelle: Sandra Köhler

Sehnde. "Ihr seid das Herz des ganzen Projektes, ohne euch würde das alles nicht funktionieren", bedankte sich Projektbetreuerin Daniela Hinz bei den Schülermentoren. Gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Sandra Heidrich - diese hatte SHS im Jahre 2011 aus der Taufe gehoben - übergab sie die Zertifikate an die 16 anwesenden der insgesamt 23 Mentoren.

Etwas mehr als 40 Schüler der Klassen 5 bis 10 aller Schulformen haben im vergangenen Halbjahr die Möglichkeit genutzt, sich in Kleingruppen von KGS-Absolventen der Jahrgänge 10 bis Q2 Unterrichtsstoff erklären zu lassen.

5 Euro zahlen die Eltern dafür pro Stunde. Sowohl die Mentoren als auch die Nachhilfeschüler müssen sich auf ein Halbjahr festlegen. "Man sieht nicht schon nach einem Termin, ob es was gebracht hat", sagte Hinz. In den Lerngruppen sind möglichst Schüler aus einer Klasse zusammengefasst. Funktioniert das nicht, geht es nach Jahrgängen.

Besonders groß ist der Bedarf in Mathematik, auch bereits in den fünften Klassen, gefolgt von Englisch und Deutsch. Eher weniger frequentiert sind Sprachen wie Französisch und Spanisch.

"Der große Vorteil gegenüber Nachhilfeinstituten ist, dass alles im vertrauten Raum der Schule passiert. Zudem kennen die Mentoren die Lehrer und können diese auch ansprechen, um herauszufinden, wo es hakt oder was noch geübt werden muss", sagte Heidrich.

"Es ist schön, wenn man merkt, dass das, was man erklärt hat, auch angewendet werden kann", sagte Leonie Milde, die Englisch-Nachhilfe gab. Aber: "Nicht so schön war, dass die Schüler ein bisschen frech waren." Spaß habe es trotzdem gemacht, meinte Dennis Müller: "Wenn ich nur des Geldes arbeiten wollte, hätte ich ganz andere Möglichkeiten."

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Die stellvertretende Schulleiterin Sandra Heidrich (links) und Organisatorin Daniela Hinz übergeben das Zertifikat an Dennis Müller. Köhler

Quelle: Sandra Köhler

Von Sandra Köhler

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