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KGS baut Wohnhaus für Einkommensschwache

Sehnde KGS baut Wohnhaus für Einkommensschwache

Ursprünglich waren sie für Flüchtlinge bestimmt - doch jetzt baut die KSG Hannover an der Elbinger Straße elf Wohnungen für einkommensschwache Haushalte: 5,60 Euro pro Quadratmeter soll die Kaltmiete kosten. Baubeginn ist voraussichtlich im November, Fertigstellung spätestens im Herbst nächsten Jahres.

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KSG-Geschäftsführer Karl-Heinz Range (links) und Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke stehen vor dem Grundstück an der Elbinger Straße: Dort will die KSG Hannover ein Wohnhaus für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bauen.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Nach Schließung der Balkanroute habe sich die Lage vollkommen geändert, sagt KSG-Geschäftsführer Karl-Heinz Range: "Wir sehen keine Notwendigkeit mehr, hier für Flüchtlinge zu bauen." Von acht geplanten Unterkünften in der Region würden jetzt nur noch vier verwirklicht. In Sehnde und auch in Uetze würden diese nun als normale Mietshäuser erstellt. "Und zwar für niedrige und mittlere Einkommen", betont Range.

Menschen mit kleinen Geldbeuteln wie Straßenbahnfahrer oder Friseure gehörten "zur DNA der KSG". Die Grenze liege bei rund 22.000 Euro Verdienst im Jahr. Alle Interessenten müssen deshalb einen B-Schein nachweisen, weil das Projekt zum öffentlich geförderten Wohnungsbau gehört. Die Region Hannover fördert die Investitionskosten von rund 2,5 Millionen Euro mit weit mehr als einer halben Million Euro. Das freut vor allem Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, der Sehnde "einen großen Bedarf" an preisgünstigem Wohnraum attestiert.

Geplant ist ein rund 25 Meter langer und zweieinhalb Geschosse hoher Riegel mit elf Wohnungen. Sie reichen von einer Eineinhalb-Zimmer-Wohnung mit 42 Quadratmetern bis zu Dreizimmer-Wohnungen mit mehr als 80 Quadratmetern. Die drei Erdgeschosswohnungen sind barrierefrei, eine ist sogar rollstuhlgerecht. Alle bekommen einen Balkon oder eine Terrasse.

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So soll der Neubau aussehen: Ein rund 25 Meter langer und zweieinhalb Geschosse hoher Riegel. Alle elf Wohnungen erhalten einen Balkon oder eine Terrasse.

Quelle: KGS Hannover

Von Oliver Kühn

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