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Was planen Sie zur Integration von Flüchtlingen?

Der Kandidaten-Check Was planen Sie zur Integration von Flüchtlingen?

Am 11. September steht die Kommunalwahl an. Der Anzeiger fragt bei Parteien und Wählergemeinschaften, welche Positionen sie für Sehnde vertreten: Was planen Sie zur Integration von Flüchtlingen?

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Der Kandidaten-Check: Was planen Sie zur Integration von Flüchtlingen?

Quelle: Symbolbild

Sehnde. Olaf Kruse, SPD: Integration braucht die Unterstützung möglichst aller Bürgerinnen und Bürger. In Sehnde helfen viele Ehrenamtliche bei der Integration der Flüchtlinge. Neben der Unterstützung dieser Initiativen durch die hauptamtlich tätigen Mitarbeiter der Stadt Sehnde sollen die zur Integration notwendigen Maßnahmen weiterhin finanziell unterstützt werden. Wir werden die Schaffung einer Koordinierungsstelle für das Ehrenamt vorantreiben.

Sepehr Sardar Amiri, CDU: Integration beginnt mit der Vermittlung der Sprache. Es ist sehr wichtig, den Flüchtlingen unsere Sprache und unsere Kultur zu vermitteln. Daher benötigen wir mehr professionelle Sprachkurse. Aber wir müssen auch unsere ehrenamtlichen Sprachlehrer mehr fördern, die so viel Zeit und Engagement in diese Aufgabe investieren. So kann es den Flüchtlingen gelingen, ein Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Günter Pöser, Grüne: Die Bürger, die Ehrenamtlichen und die Verwaltung haben hervorragende Arbeit bei der Aufnahme und Integration der Flüchtlinge geleistet. Wir unterstützen die Bemühungen des Flüchtlingsfördervereins, eine zentrale Anlaufstelle für ehrenamtliche Tätigkeit zu schaffen. Das ehemalige Hastra-Gelände könnte ein guter Standort für die unterschiedlichen Aktivitäten sein. Die Einstellung einer/s Sozialarbeiter/in für die Betreuung wurde von uns gefordert und unterstützt. 

Thomas Vögel, FDP: Die Hauptlast bei der Integration liegt bei den Kommunen. Auch in Sehnde hätte dies ohne die ehrenamtliche Unterstützung nicht geklappt. Dies gilt es, stärker anzuerkennen. Langfristig müssen die Ehrenamtlichen durch Hauptamtliche entlastet werden. Für eine erfolgreiche Integration bedarf es ausreichender Praktikumsstellen sowie Krippen- und Kitaplätzen wie auch ausreichend preiswerten Wohnungsbaus. Dies muss die Stadt stärker aktiv begleiten und fördern.

Fritz Willke, Linke: Wichtig sind die dezentrale Unterbringung geflüchteter Menschen und die Verfügbarkeit von Sprachkursen. Der ­herausragende Einsatz von Einzelpersonen und Initiativen muss unbedingt durch die Stadt unterstützt werden.

Siegfried Reichert, AfD: Wir sind für die Integration von Integrationsfähigen, aber gegen weitere Maßnahmen ohne Zustimmung der Bürger. Der Steuerzahler muss wissen, was er insgesamt pro Flüchtling (inklusive Familiennachzug) zu finanzieren hat. Die grundgesetzwidrige Einreise muss gestoppt, alle abgelehnten Asylsuchenden müssen zurückgeführt werden. Über die UN muss Hilfe zur Selbsthilfe im Herkunftsland oder in angrenzenden Ländern geleistet werden.

Von der Redaktion

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