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Welches Konzept favorisieren Sie für die Erweiterung der KGS?

Der Kandidaten-Check Welches Konzept favorisieren Sie für die Erweiterung der KGS?

Welche Position bezieht welche Partei oder Wählergemeinschaft zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach: Welches Konzept favorisieren Sie für die Erweiterung der KGS?

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Welche Position bezieht welche Partei oder Wählergemeinschaft zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach: Welches Konzept favorisieren Sie für die Erweiterung der KGS?

Quelle: Symbolbild

Olaf Kruse, SPD: Wir favorisieren die bauliche Erweiterung im nahen Umfeld des vorhandenen Campus, vorzugsweise unter Nutzung des durch den Verlust der Turnhalle Waldstraße frei gewordenen Platzes beziehungsweise unter Einbeziehung des Bonhoeffer-Hauses. Zurzeit wird auf unsere Initiative hin bauaufsichtsrechtlich abgestimmt, wo der Erweiterungsbau im Umfeld der KGS realisiert werden kann.

Klaus Hoffmann, CDU: Alle bisher diskutierten Konzepte beinhalten negative Begleiteffekte wie (Teil-)Abriss des Bonhoefferhauses, Fällen von Bäumen im Papenholz oder Wegfall von Freiflächen. Die CDU will, soweit baurechtlich möglich, einen Neubau auf dem bisherigen Sporthallengelände. Dieser Neubau soll sowohl die Wiederherstellung der Sportflächen als auch die zusätzlich erforderlichen Schulräume beinhalten. Negative Begleiterscheinungen werden so weitgehend vermieden.

Günter Pöser, Grüne: Unser Ansatz ist, einen zweiten Schulstandort zu entwickeln. 1800 Schüler und 150 Lehrer an einem Standort sind mehr als genug. Es würde sich zum Beispiel Ilten anbieten, eine Schule zu entwickeln, die Grundschule und Sek I verbindet. In Sehnde hätten wir die Möglichkeit, im Bestand eine Oberschule auszubauen. Finden wir keine Mehrheit, wäre die Erweiterung am Ort der abgebrannten Halle mit einem Sporthallenneubau an anderem Standort zu favorisieren.

Jonas Renz, FDP: Nach dem Turnhallenbrand haben sich die Grundlagen völlig geändert. Hier muss sorgfältig geprüft werden, welche neuen Möglichkeiten der Turnhallenneubau für die bisher vorgesehenen Ausbauplanungen ergibt. Daher fordern wir ein neues Gesamtkonzept und nicht zwei unabhängige Planungen für Ausbau und Turnhalle. Der tragische Brand kann planerisch neue Chancen für die Zukunftsfähigkeit der KGS bringen. Diese sollten wir nutzen.

Fritz Willke, Linke: Wir haben dazu keine vorgefertigte Meinung und wollen im Dialog mit Schülern, Eltern und Lehrkräften nach guten Lösungen suchen.

Henning Franke, AfD: Sehnde braucht eine Kraftanstrengung, um zukunftsfähig die KGS zu erweitern und die abgebrannte Turnhalle in der Waldstraße zu ersetzen. Die KGS ist schon zu lange eine Dauerbaustelle. Wir favorisieren einen Neubau zwischen Mensa und Bonhoefferhaus, dieser rundet das bauliche Ensemble ab und bietet am Standort Bonhoefferhaus eine Entwicklungsmöglichkeit. Bei den Lehrinhalten brauchen wir ebenfalls eine Kraftanstrengung.

Von der Redaktion

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