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Wo hapert es in Sehnde bei der Familienfreundlichkeit noch?

Der Kandidaten-Check Wo hapert es in Sehnde bei der Familienfreundlichkeit noch?

Am 11. September steht die Kommunalwahl an. Der Anzeiger fragt bei Parteien und Wählergemeinschaften, welche Positionen sie für Sehnde vertreten: Wo hapert es in Sehnde bei der Familienfreundlichkeit noch?

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Der Anzeiger fragt nach: Wo hapert es in Sehnde bei der Familienfreundlichkeit noch?

Quelle: Symbolbild

Silke Lesemann, SPD: Die Ganztagsbetreuung in Kitas und Grundschulen muss zügig und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind entscheidend für die Entwicklungsförderung der Kinder und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Familienzentrum mit familienbezogenen Beratungsangeboten und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen wäre für Sehnde ein echter Gewinn.

Daniela Gurkasch, CDU: Im Krippen- und Kitabereich ist schon vieles erreicht. Allerdings wünschen sich Eltern mehr Flexibilität, beispielsweise dass Kinder auch im laufenden Betreuungsjahr in einer städtischen Kita aufgenommen werden können. Auch sollte der Ausbau von Betreuungsplätzen für Schulkinder in Schulstandortnähe gefördert werden, um die Wege kurz zu halten. Wichtig ist eine Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Seniorenbetreuung im häuslichen Umfeld.

Günter Pöser, Grüne: Sehnde ist auf dem richtigen Weg. Die Kinderbetreuung entspricht in vielen Bereichen den Anforderungen. Der Verkehr muss noch stärker beruhigt, Rad- und Fußwege müssen ausgebaut werden. Familienstadt bedeutet auch Wohnraum für ältere Bürger/innen, kurze Wege, gute Anbindung an den Personennahverkehr. In all diesen Punkten müssen wir noch besser werden.

Martin Busche, FDP: Der bedarfsgerechte Ausbau der Krippen- und Kindergartenplätze sollte weiter fortgesetzt werden. Dies gilt auch für die kleineren Ortsteile. Auch dort muss das Angebot stimmen. Überalterte oder schrumpfende Ortsteile ziehen keine Familien an. Das Angebot an Infrastruktur und Arbeitsplätzen muss mit der Bevölkerung mitwachsen. Öffentliche Grünflächen und Spielplätze müssen regelmäßig gepflegt und erhalten werden. Das ist nicht Aufgabe der Anwohner.

Fritz Willke, Linke: Wir wollen Betreuungsangebote, die noch besser auf den tatsächlichen Bedarf reagieren. Das kann auch verlängerte Öffnungszeiten bedeuten. Daneben gilt es, preiswerte Freizeitangebote und bezahlbaren Wohnraum vorzuhalten. 

Wolfgang Ostermeyer, AfD: Familien stärken bedeutet, unsere Gesellschaft zu stärken! Das will die AfD. Das heißt: Ausbau der Hortplätze, Flexibilisierung des Kita-Angebots und eine dritte Betreuungskraft in allen Kita-Gruppen. Die Gebühren für den Kita-Besuch und für das Essen in Kita und Schule müssen deutlich gesenkt werden. Wenn die Gelder aus der Migrantenbetreuung nach Abflauen des Flüchtlingsstroms umgeleitet werden, schaffen wir das.

Von der Redaktion

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