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Kandidaten für Seniorenbeirat stellen sich vor

Sehnde Kandidaten für Seniorenbeirat stellen sich vor

Nach einem etwas zähen Vorlauf liegen die Karten jetzt auf dem Tisch: Die sieben Kandidaten für die Neuwahl des Seniorenbeirats haben sich am Dienstagabend erstmals öffentlich vorgestellt und ihre Ziele formuliert. Vier von ihnen – Christa Bombien, Klaus Melchert, Karl Plachetka und Angelika Schrader – haben bereits in diesem Gremium mitgearbeitet.

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Die Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf (links) erklärt den Besuchern bei der Vorstellung der Kandidaten für die Neuwahlen des Seniorenbeirats das Prozedere.

Quelle: Sandra Köhler

Sehnde. Vor fünf Jahren hatte sich der Rat entschlossen, erstmals ein solches Gremium ins Leben zu rufen, erinnerte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke an die Anfänge. Die Mitglieder hätten vieles angeschoben, initiiert und umgesetzt. Doch die Arbeit ist immer mehr geworden, deshalb hatte sich der noch amtierende Beirat entschlossen, das Gremium von fünf auf sieben Mitglieder aufzustocken.

Nun gelte es, die neuen Kandidaten mit einer möglichst hohen Wahlbeteiligung zu unterstützen, zu legitimieren und zu motivieren. „Es ist wichtig, dass jeder, der wählen darf, auch wählen geht“, unterstrich Lehrke. Sorge, die nötigen 20 Prozent Wahlbeteiligung zu erreichen, habe er jedoch nicht: „So, wie ich die Sehnder kenne, schaffen wir das schon.“

Einen Fahrdienst für ältere Mitbürger, Fitnessgeräte im Freien – der alte Seniorenbeirat hat schon eniges bewegt. Was die neuen Kandidaten wollen und wo sie Schwerpunkte sehen, stellen sie hier selbst vor. 

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Bei der Vorstellung im Apart-Hotel waren allerdings nur 20 Interessierte erschienen. Mehrere Besucher forderten dabei, die Kommunikation über Ansprechpartner und Aktivitäten des Seniorenbeirates und damit einhergehend auch die Öffentlichkeitsarbeit deutlich zu intensivieren.

Bis 10. August läuft die Wahl

Noch bis Montag, 10. August, können alle 5842 wahlberechtigten Bürger, die im Verlauf dieses Jahres mindestens 60 Jahre alt werden, ihre Stimme per Briefwahl abgeben. Diese kann per Post geschickt, in den Rathausbriefkasten oder in die Wahlurnen im Bürgerbüro eingeworfen werden. Mit Verweis auf die auf den Umschlag gedruckte Nummer machte Lehrke klar, dass „niemand Angst haben muss, dass man nachgucken kann, wer wen gewählt hat“.

Bei der öffentlichen Auszählung der Stimmen am Dienstag, 11. August, ab 9 Uhr, im Rathaus würden die Wahlunterlagen von den Umschlägen getrennt. Danach haben die Kandidaten eine Woche Zeit, die Wahl anzunehmen, erläuterte die Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf das weitere Prozedere. Voraussichtlich am 15. September werde die konstituierende Sitzung des neuen Seniorenbeirates erfolgen, der dann die Geschäfte übernimmt.

Sich bekannter zu machen müsse das erste Ziel sein, betonte das frühere Mitglied des Burgdorfer Seniorenrates, Hartwig Laak. Dort gebe es ein ähnliches Problem: Seit zehn Jahren gebe es in Burgdorf eine regelmäßige Sprechstunde an einem festen Ort - aber auch da finde sich kaum einer ein.

Von Sandra Köhler

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