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Kapelle bekommt neues Dach

Gretenberg Kapelle bekommt neues Dach

Die Arbeitsgemeinschaft zur Pflege des Gretenberger Friedhofs ist wieder im Einsatz: Nachdem die Ehrenamtlichen im Frühjahr auf dem Friedhof die Hecken gestutzt hatten, widmen sie sich jetzt der kleinen Kapelle.

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Arbeitseinsatz auf dem Gretenberger Fiedhof: Die Helfer decken das Dach der Kapelle neu.

Quelle: Eggers

Sehnde. Am Sonnabend haben die Helfer die Regenrinnen erneuert, die alten Asbestplatten vom Dach genommen, neue Zementplatten aufgelegt - und dabei eine böse Überraschung erlebt. „Auf dem Dach hat wohl jahrelang ein Marder gelebt, da waren überall Kot-reste und abgenagte Vogelknochen“, berichtete Helfer Hans-Hermann Barnstorf.

Im Inneren der Kapelle haben er und sein Team zwischenzeitlich den Fußboden begradigt und die Tür repariert. „Die ging gar nicht mehr auf, weil der Boden so uneben war“, sagt Barnstorf. Demnächst soll die Tür auch frisch gestrichen werden. Die Ehrenamtlichen denken zudem darüber nach, in der Kapelle die fleckige Decke zu erneuern.

Barnstorf hat die Arbeitsgemeinschaft Anfang des Jahres ins Leben gerufen, weil die Stadt den kleinen Friedhof im Zuge der Neuordnung des Bestattungswesens schließen und die Kapelle abreißen wollte. Die Arbeitsgemeinschaft verpflichtete sich daraufhin, den Friedhof fortan selber in Schuss zu halten.

Von der Stadt gibt es dafür 1200 Euro im Jahr. Von dem Geld sind noch rund 1000 Euro über. Eine Spende in Höhe von 1500 Euro hat die Arbeitsgemeinschaft zudem von der Gretenberger Feuerwehr bekommen, die sich vor einiger Zeit aufgelöst hat.

Das Geld kann die Arbeitsgemeinschaft gut gebrauchen - die Dachsanierung schlägt mit rund 2200 Euro zu Buche. Bei weiteren Arbeitseinsätzen will die Gruppe im Auftrag der Stadt vier Bäume im Eingangsbereich des Friedhofes fällen. „Die Bäume sind nicht mehr standsicher“, sagt Barnstorf.

Stattdessen sollen dort wilde Rosen und zwei blaue Flieder gepflanzt werden. Das Einpflanzen übernimmt die Arbeitsgemeinschaft, die Kosten trägt die Stadt.

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