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Klassenzimmer wird zum Kino

Sehnde Klassenzimmer wird zum Kino

Kinoabend am Vormittag: 150 Mädchen und Jungen der Astrid-Lindgren-Grundschule haben in den Klassenzimmern ihre Lieblingsfilme geguckt. Die Aktion zählt bei den Schülern zu den Höhepunkten des Schuljahres.

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Es kann losgehen: In Klassenzimmer „Kino 5“ haben es sich die Mädchen für ihren Lieblingsfilm „Die Eiskönigin“ mit Decken, Kissen und Kuscheltieren gemütlich gemacht.

Quelle: Eggers

Sehnde. Juline und Nele sind startklar. Die beiden Mädchen aus der Klasse 1b haben es sich mit rund 30 Mitschülerinnen auf dem Boden im Klassenzimmer gemütlich gemacht. Juline hat sich in ihre blaue Kuscheldecke gehüllt, Nele sitzt auf einem Kissen und hält Plüschhund Klara im Arm.

Das Klassenzimmer heißt an diesem Abend allerdings „Kino 5“ - denn statt Unterricht am Vormittag steht für die rund 150 Mädchen und Jungen der Astrid-Lindgren-Grundschule eine Kinovorführung auf dem Programm.

In „Kino 5“ läuft der Animationsfilm „Die Eiskönigin“. In den anderen „Kinos“ flimmern „Die Minions“, „Die Wilden Kerle 5“, „Mein Freund der Delfin 2“ und „Shaun, das Schaf“ über die heruntergelassenen Leinwände. Welchen Film sie sehen möchten, haben die Schüler zuvor auf Wahlzetteln angekreuzt. „Die Eiskönigin“ wollen ausschließlich Mädchen gucken. Die meisten Jungen sitzen laut Schulleiterin Marina Woywodt bei „Die wilden Kerle“.

Schule und Förderverein veranstalten den Kinovormittag mittlerweile zum vierten Mal. „Immer im Januar, immer vor den Zeugnisferien“, sagt Woywodt. In der Pippi-Pause gibt es stets Süßigkeitentütchen vom Förderverein.

Für die Kinder gehört die Filmvorführung in der Schule und ganz ohne Mama und Papa zu den Höhepunkten des Schulalltags. „Die Kinder freuen sich schon Tage vorher darauf und können kaum abwarten, dass es endlich losgeht“, sagt Nadine Weiner, Julines Mutter.

Neles Mama, Alexandra Stahn, verrät, dass ihre Tochter „Die Eiskönigin“ schon sieben- oder achtmal gesehen hat und den Text mittlerweile sogar schon mitsprechen kann. „Aber den Film in der Gemeinschaft mit Klassenkameraden und Freundinnen zu gucken, ist schon etwas Besonderes“, sagt Stahn.

Dieser Meinung sind auch Nele und Juline. „Das ist viel besser als Schule“, sagt Nele und kichert.

Von Katja Eggers

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