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Knutfest: Tannen fliegen mit viel Schmackes

Bilm Knutfest: Tannen fliegen mit viel Schmackes

Die Bilmer machen es wie die Schweden: Sie verbrennen ihre Weihnachtsbäume bei einem sogenannten Knutfest. Am Wochenende taten sie dies zum dritten Mal - und obendrein vor malerischer Kulisse.

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Beim Knut-Fest in Bilm stand der Tannenbaumweitwurf im Mittelpunkt.

Quelle: Eggers

Sehnde. „Die Deko haben wir extra bestellt“, sagte Bilms Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer am Sonnabend mit einem Augenzwinkern und Blick auf die vielen Flocken, die vom Himmel fielen und den Schützenplatz am Eissportclub in eine weiße Winterlandschaft verwandelten.

Für die Teilnehmer des Weihnachtsbaum-Weitwurf-Wettbewerbs mit Wurftannen für Frauen, Männer und Kinder war der Schnee allerdings etwas hinderlich. „Man muss aufpassen, dass man nicht rutscht und übertritt“, sagte Maik Busche.

Der Wasseler entschied sich für die Hammerwurftechnik. Unter den Anfeuerungsrufen seiner Kumpels umfasste er die Tanne mit beiden Händen, ließ sie mehrmals um sich herumkreisen, schleuderte sie dann kraftvoll in hohem Bogen von sich weg - und schaffte auf diese Weise sagenhafte 6,90 Meter. „Aus’m langen Arm raus und mit viel Schmackes geht’s am besten“, erklärte Busche lachend.

Hans-Jürgen Grethe aus Sehnde guckte sich die Technik prompt ab. „Beim letzten Mal habe ich die Tanne wie einen Speer geworfen, das war weniger erfolgreich“, sagte er. Das letzte Knutfest hatte in Bilm 2013 stattgefunden. „Aus personellen Gründen haben wir zwei Jahre pausiert“, sagte der Knutbeauftragte Lutz Ahlswede. „Aber diesmal machen wieder alle Bilmer Vereine mit.“

Für ein wärmendes Feuer sorgte die Ortsfeuerwehr. Die Helfer verbrannten die mitgebrachten Weihnachtsbäume in einer großen Feuerschale. „Weil Schnee drauf ist, qualmt es diesmal besonders“, sagte Helfer Nico Tschierch.

Der Erlös des Wurfwettbewerbs - pro Wurf haben die Teilnehmer einen Euro bezahlte- kommt dem Civitan Club Sehnde für seine Sehnder Tafel für Bedürftige zugute.

Von Katja Eggers

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