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Kirschen machen Gehweg schmutzig und gefährlich

Sehnde Kirschen machen Gehweg schmutzig und gefährlich

Kritik an der mangelhaften Pflege von Bäumen und Büschen hat der Ortsrat Ilten erhoben. Im Lindhorstweg etwa habe die Stadt Sehnde in den Neunzigerjahren am Straßenrand viele Bäume gepflanzt, darunter 24 Zierkirschen - und genau die machten jetzt Probleme. Ähnlich sei es mit den Birken an der Straße Im Knick.

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Am Lindhorstweg hat die Stadt Anfang der Neunzigerjahre 24 Zierkirschen gepflanzt - jetzt sind sie vielen Anwohnern ein Dorn im Auge.

Quelle: Sandra Köhler

Ilten. Zur Erntezeit fallen die nichtessbaren Früchte der Zierkirschen zu Boden, werden auf dem Gehweg zertreten und machen nicht nur unschöne Flecken auf dem Bürgersteig, sagt Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse: "Wenn man das unter den Schuhen hat, tritt man sich auch die ganze Wohnung dreckig." Außerdem werde der Bürgersteig von den zermatschten Fruchtresten stellenweise glitschig - und damit gefährlich. "Warum hat die Stadt dort solche Bäume geplanzt?" fragt sich Neuse.

Dort herrsche dringender Handlungsbedarf, betont die Ortsbürgermeisterin. Im Ortsrat wurden versprechende Maßnahmen diskutiert, vom regelmäßigen Schnitt bis hin zum Entfernen und Ersetzen der Bäume durch geeignetere Gehölze. Doch schnell wurde den Kommunalpolitikern klar: Es sind mehr Informationen nötig.

Also vertagten die Fraktionen die Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt. Nun soll die Stadt erst einmal erheben, an welchen Straßen in Ilten und ganz Sehnde wieviele Bäume mit nicht essbarem Obst stehen. Und welche genauen Kosten für ein Entfernen und Aufforsten mit besser geeigneten Bäumen anfallen würde. Dann soll erneut beraten werden. "Ohnehin könnten wir jetzt ja noch nicht fällen", sagt Neuse. Insofern sei keine Eile geboten.

Auch mit den von der Stadt vor etwa vier Jahren gepflanzten Büschen und Birken an der Straße Im Knick sind die Politiker unzufrieden. Diese lägen am Grundstücksrand und seien so hoch geschossen, dass die anliegenden Grundstücke kaum Sonne bekämen. "Die Stadt pflegt dort nicht richtig", urteilt Neuse. Sie und ihre Kollegen haben deshalb einmütig dafür plädiert, dass die Verwaltung "den Zustand wieder herstellt, der ursprünglich mal im Bebauungsplan stand".

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Die nichtessbaren Früchte bleiben auf dem Fussweg liegen, machen diesen rutschig und verursachen Flecken.

Quelle: Sandra Köhler

Von Sandra Köhler

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