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Ganztagsschule für Höver ist genehmigt

Sehnde Ganztagsschule für Höver ist genehmigt

Nach langer Diskussion ist jetzt die Entscheidung gefallen: Die niedersächsische Landesregierung aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat die beantragte offene Ganztagsschule in Höver genehmigt – als eine von insgesamt zwölf Grundschulen in der Region Hannover.

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Wo jetzt die Kletterspinne steht, scheint der günstigste Platz für einen Anbau für die Ganztagsschule in Höver zu sein.

Quelle: Sandra Köhler (Archiv)

Höver. „Ich begrüße dieses Angebot sehr“, sagt die örtliche Landtagsabgeordnete Silke Lesemann (SPD) aus Bolzum. Damit habe die „Zukunftsoffensive Bildung“ ein weiteres wichtiges Ziel erreicht, urteilt Lesemann. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat zum Schuljahr 2017/18 landesweit 75 neue Ganztagsschulen genehmigt. Insgesamt gibt es damit in Niedersachsen dann 1700 Ganztagsschulen.

Ähnlich wie Lesemann äußert sich die Landtagsabgeordnete Maaret Westphely (Bündnis 90/Die Grünen) aus Hannover. Das Paket diene dazu, alle Kinder so gut und früh wie möglich zu fördern, gleichberechtigte Bildung zu ermöglichen und die Lernbedingungen zu verbessern. Dazu gehörten landesweit 140 neue Lehrstellen sowie Investitionen in eine bessere Ausstattung – sowohl in die neuen wie auch bestehende Ganztagsschulen. „Zusätzlich wird bei den Eltern die Vereinbarkeit der Betreuung ihrer Kinder mit ihrer eigenen Berufstätigkeit unterstützt.“

Erfreut ist auch Hövers Ortsbürgermeister Christoph Schemschat. „Nun gilt es, den Erweiterungsbau zu planen und das pädagogische Konzept der Schulleitung umzusetzen.“ Dafür sei im Haushalt bereits Geld veranschlagt worden. Anders als gedacht, stehe jetzt auch fest, dass kein Teil des Gebäudes unter Denkmalschutz stehe. Die Prüfung habe zudem ergeben, dass die Wohnung über der Schule etwa als Büroraum genutzt werden könne.

Von Oliver Kühn

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