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Sehnde passt Kitabedarf an Bauentwicklung an

Sehnde Sehnde passt Kitabedarf an Bauentwicklung an

Sehnde wächst: Durch die Ausweisung von Neubaugebieten erwartet die Stadt in den nächsten Jahren deutlich mehr Zuzug - vor allem von jungen Familien, bei denen oftmals beide Elternteile arbeiten. An diese Entwicklung soll die Kindertagesstättenbedarfsplanung angepasst werden. Außer längeren Öffnungszeiten sollen 55 neue Krippen- sowie 80 Kitaplätze entstehen.

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Die Stadt will auch prüfen, ob in Rethmar außer der Kita Huckmuck (Bild) eine weitere Kindertagesstätte entstehen könnte.

Quelle: Katja Eggers (Archiv)

Sehnde. So soll in der Kita Höver zum Kitajahr 2017/2018 erstmals eine 16-Uhr-Gruppe eingerichtet und in der Kita Ladeholz die 15-Uhr-Betreuung von einer Kleingruppe mit 10 auf eine volle Kitagruppe mit 25 Plätzen erweitert werden. Um dies zu gewährleisten, müssen die Stunden für Springerkräfte um acht Stunden wöchentlich aufgestockt und die Stundenzahl der Drittkräfte in den Krippengruppen von 23 auf 26 Stunden erhöht werden.

Außer diesen Maßnahmen plant die Stadt aber schon weiter, um die städtebauliche Entwicklung auch mit dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz zu sichern. "Sehnde wird sich vergrößern und die Geburtenrate steigt, darauf dürfen wir nicht zu spät reagieren", sagt Fachdienstleiterin Katharina Fischer. Alles in allem umfasst die Planung 55 neue Krippen- und 80 neue Kitaplätze.

Dafür sollen verschiedene Vorstellungen geprüft werden: Eine Einrichtung mit drei Gruppen auf dem Kirchengrundstück in Sehnde (15 Krippen-, 20 altersübergreifende und 25 Kitaplätze), eine zweigruppige Einrichtung im geplanten Neubaugebiet „Keramische Hütte“ (15 Krippen- und 25 Kitaplätze) sowie eine Einrichtung mit zwei Gruppen etwa im geplanten Wohngebiet "Maschwiese Süd" (30 Krippenplätze).

Darüber hinaus soll eine Einrichtung im westlichen Stadtgebiet mit einer altersübergreifenden Gruppe (20 Plätze) erweitert werden - entweder in Höver oder Ilten. Dabei soll auch die "maximale Platzerweiterung" durch einen Anbau an die Kita Ilten an der Hugo-Remmert-Straße geprüft werden. Ebenfalls geprüft werden soll, ob in Rethmar eine weitere Kindertagesstätte eingerichtet werden kann.

Alle Maßnahmen inklusive der Planung kosten rund 126.000 Euro. Einen Teil übernimmt das Land, doch knapp 57.000 Euro muss die Stadt selbst aufbringen. "Kinderbetreuung ist immer ein Zuschussbereich, doch eine gute Investition in die Zukunft", urteilt Fischer.

Von Oliver Kühn

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