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Mehr männliche Pädagogen erwünscht

Ilten Mehr männliche Pädagogen erwünscht

Die Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten hat am Freitag ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Grußworte gab es auch von Johann Christophers, Pastor der örtlichen Kirchengemeinde. Brauer wünschte der Schule für die Zukunft kompetente Lehrkräfte, eine engagierte Elternschaft und mehr männliche Pädagogen.  

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Die Schüler der Klasse 3b haben für die Feier in der Musik-AG mehrere Raps einstudiert.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Sehnde. Die Schulleiterin Christiane Ameling gab gleich zu Beginn einen Abriss zur wechselvollen 50-jährigen Geschichte der Wilhelm-Raabe-Schule und verband diesen mit kleinen Erinnerungen an frühere Schulleiter und Lehrer. Für die Zukunft sei das Thema Ganztagsschule die größte Herausforderung, sagte sie. Ob Ameling als Schulleiterin diesen Wechsel noch mitbegleiten wird, ist fraglich. Denn die 64-Jährige wird im nächsten Jahr nach dann 40 Jahren an der Schule in Pension gehen.

Es gab viele Grußworte. Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke sprach in seiner Rede ebenfalls die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Ob es an der Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten auf eine Ganztagsschule hinauslaufe oder ob der Hort ausgebaut werde, sei noch nicht klar. Lehrke betonte jedoch, dass auf die veränderten Arbeitsbedingungen der Familien eingegangen werden müsse.

Grußworte gab es auch von Johann Christophers, Pastor der örtlichen Kirchengemeinde. Jürgen Brauer, ehemaliger Rektor und Vorgänger Amelings, wünschte der Schule für die Zukunft kompetente Lehrkräfte, ein volles Haus fröhlicher und wissbegieriger Kinder, eine engagierte Elternschaft und mehr männliche Pädagogen. Die Lehrerschaft der Wilhelm-Raabe-Schule ist aktuell komplett weiblich. Das soll sich laut Brauer ändern: „Es ist in der Erziehung der Kinder äußerst wichtig, männliche und weibliche Bezugspersonen zu haben.“

Am Nachmittag feierten Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam bei Trommelmusik den Abschluss der Projektwoche und den 50. Jahrestag der Schule.

Neubau an einem Acker

Die beengte Raumsituation in dem ehemaligen Schulgebäude an der Hindenburgstraße brachte die damalige Stadtverwaltung dazu, einen Neubau anzugehen. Auf dem Gelände an einem Acker an der Glück-auf-Straße entstand Anfang der Sechzigerjahre das neue Schulgebäude. 1965 wurde die Schule mit zehn Jahrgängen in Betrieb genommen. Doch auch dort wurden die Räume irgendwann knapp. Eine Schulreform half Mitte der Achtzigerjahre weiter.

Von da an wurde die Wilhelm-Raabe-Schule zur reinen Grundschule, seit dem Jahr 2000 verlässliche Grundschule. Seit vier Jahren gibt es auch einen Hort. Das Gebäude wurde laufend saniert und modernisiert. Vor zehn Jahren gründete sich aus der Elternschaft ein Förderverein. Die Schule ist zweizügig – mit momentan fast 180 Kindern.

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