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Mietspiegelkünftig von der Region

Sehnde Mietspiegelkünftig von der Region

Die Stadt Sehnde will den sogenannten qualifizierten Mietspiegel künftig nicht mehr selbst erstellen, sondern die Aufgabe an die Region Hannover übertragen.

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Wie viel Miete ist okay? Das soll der Mietspiegel, der künftig für Sehnde von der Region erarbeitet wird, aussagen.

Quelle: Armin Weigel (Symbolbild)

Sehnde. Mit dieser soll deshalb eine formale Vereinbarung für die Zukunft getroffen werden, um auch beim Thema Datenschutz juristisch auf der sicheren Seite zu sein.

Der Stadtentwicklungsausschuss hat dem Antrag der Verwaltung bereits zugestimmt. „Das kostet uns nichts, und die Region erstellt den Mietspiegel ja sowieso“, sagte der Vorsitzende Hartmut Völksen. Mit dem Mietspiegel sollen die Kosten für Wohnraum nach dem Sozialgesetzbuch nachvollziehbar ermittelt werden. Die Übersicht ist sowohl für Mieter und Vermieter wichtig, weil sie daraus die örtliche Vergleichsmiete differenziert nach Baualtersklassen und Wohnungsgrößen ablesen können. Aber auch Kommunen orientieren sich an den Zahlen, um die Kosten beim Anmieten von Wohnraum für die Unterbringung von Sozialhilfeempfängern oder Flüchtlingen kalkulieren zu können. Der Mietspiegel solle als „realitätsnahe Entscheidungshilfe zur eigenverantwortlichen Festsetzung einer angemessenen Miete zwischen den Mietvertragsparteien dienen“, wie es Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke im Vorwort des letzten Mietspiegels beschrieb.

Da sowohl Stadt als auch Region die gleichen Daten heranziehen würden, stelle die Erhebung durch die Region eine „erhebliche Vereinfachung dar“ und entlaste die Verwaltung, heißt es im Rathaus. Den ersten qualifizierten Mietspiegel für Sehnde gab es 2011. Er wird alle vier Jahre neu erstellt.

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