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Mit der Maschine geht es schneller

Sehnde Mit der Maschine geht es schneller

Premiere im Kinder- und Jugendtreff Sehnde: Bei den Mädchenaktionstagen haben Anfängerinnen das Nähen mit der Maschine gelernt.

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Schön gerade: Calla (10, von links) und Jacqueline (15) schauen Julia (14) beim Nähen an der Maschine zu.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Ratter, ratter, ratter - im Mädchenzimmer des Sehnder Jugendtreffs sind am Mittwoch die drei neuen Nähmaschinen zum Einsatz gekommen. Sechs Mädchen nahmen unter Anleitung von Jugendtreff-Leiterin Juliane Gorka erstmals an einem Nähkurs für Einsteigerinnen teil.

Aus kunterbunten Stoffen entstanden dabei Turnbeutel mit Motiven wie Rosen, Schmeterlingen und Vögeln. Die Mädchen waren mit Feuereifer bei der Sache. Während Calla (10) schon zu Hause mit ihrer Oma genäht hat, betätigte Julia (14) im Jugendtreff zum allerersten Mal eine Nähmaschine. Am Anfang sei das gar nicht so leicht gewesen. „Da habe ich viele Fehler gemacht und nicht richtig eingestochen“, sagte Julia.

Am schwierigsten sei es, ganz geradeaus zu nähen, fügte Calla hinzu. „Aber mit der Maschine geht es dann auch schneller und sieht schöner aus, als wenn man mit der Hand näht“, sagte Jacqueline.

Am Ende des vierstündigen Kurses hielten die Mädchen stolz ihre fertigen Turnbeutel in der Hand. „Die kann man auch gut mitnehmen, wenn man mal in die Stadt geht“, sagte Jacqueline.

Den relativ einfach zu nähenden Beutel hatte Gorka bewusst für die jungen Einsteigerinnen ausgewählt. „Da sieht man bei der Arbeit schnell den Erfolg“, sagte sie. Zudem verzeihe ein Beutel beim Nähen auch mal kleine Fehler. Bei Kleidungsstücken sei das problematischer. „Ein falsch genähtes T-Shirt kann dann auch einfach mal nicht passen“, sagte Gorka.

Sie selbst hatte übrigens zuerst einen Kissenbezug genäht - und freute sich nun, dass sie mit ihrer Nähleidenschaft auch die Mädchen des Jugendtreffs angesteckt hat. „Nähen und Handarbeiten ist derzeit total im Trend“, sagte Gorka. Im Mädchenzimmer, zu dem die Jungs keinen Zutritt haben, soll nun regelmäßig an den Maschinen genäht werden.

Katja Eggers

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