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CDU fordert Planungsende für KGS-Erweiterung

Sehnde CDU fordert Planungsende für KGS-Erweiterung

Der Brand in der Turnhalle der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde hat weitreichende Konsequenzen: Die CDU-Ratsfraktion fordert einen unverzüglichen Planungstopp. Stattdessen soll die Stadt nun ein Gesamtkonzept für den Wiederaufbau der Sporthalle und die Erweiterung erarbeiten.

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Der Erweiterungsbau für die KGS Sehnde war bislang neben der Mensa im Stadtwald Papenholz geplant (rechts im Bild). Jetzt kommt die Planung auf den Prüfstand.

Quelle: Knoche (Archiv)

Sehnde. "Der Brand ist einen schwerer Schlag für die Stadt, gleichwohl eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Erweiterung der KGS“, sagt der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Hartmut Völksen. Diese war bislang mit einem Neubau für 16 Klassenzimmer neben der Mensa im Papenholz geplant. Man wolle die Planungen aber nicht stoppen, um etwas zu verhindern, sondern um alles in Ruhe überdenken zu können. „Ein Planungsstopp des Schulbaus ist natürlich zunächst ein Rückschlag", meint Völksens Stellvertreter Sepehr Sardar-Amiri. Doch dies sei unabdingbar, um unnötige Kosten zu vermeiden. Die Sporthalle sei aber für den Schulsport unerlässlich, sodass eine geänderte Planung auch im Interesse der Schule sei.

Nun gelte es, mögliche Synergieeffekte der beiden notwendigen Neubauten zu prüfen und zu nutzen, meint Völksen. Denn mit dem Abriss der Turnhalle bestehe die Chance für ein Raumkonzept, das den Bedarf an Sportflächen und den Raumbedarf der Schule zusammenführt. Das habe zudem den Vorteil, dass die "negativen Nebeneffekte" bei der Erweiterung der Schule mit großer Wahrscheinlichkeit vermeidbar seien. Dazu gehören etwa der Abriss oder Teilabriss des benachbarten Jugendzentrums Bonhoeffer-Haus, die Abholzung von Teilen des Stadtwäldchens Papenholz und die Verkleinerung von Freiflächen für Schüler. Im Rat hatte das kontroverse Diskussionen ausgelöst, vor allem die Grünen waren gegen einen Bau im Papenholz und favorisieren einen neuen Standort.

Darüber hinaus ermögliche der von der Versicherung zu leistende Schadensersatz finanzielle Synergieeffekte in Millionenhöhe. "Wenn man noch den wenig genutzten Parkplatz neben der bisherigen Sporthalle einbezieht, ist sogar die Erweiterung der bisher zur Verfügung stehenden Sportflächen denkbar", meint Völksen.

Außerdem empfiehlt die CDU, einen Arbeitskreis einzurichten, um ein gemeinsames Konzept für den Wiederaufbau der Turnhalle und der Erweiterung der Schule zu begleiten. Damit müssen sich die neuen Ratsmitglieder nach der Kommunalwahl befassen.

Von Oliver Kühn

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