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FDP fordert bessere Infrastrukturplanung

Sehnde FDP fordert bessere Infrastrukturplanung

Die FDP will die Infrastruktur im Stadtgebiet verbessern, indem sie sich für die Ansiedlung von Fachärzten in der Kernstadt und Geschäfte in den Dörfern einsetzt. Daneben kritisiert sie den Umbau der Bundesstraße 65 in Ilten und den Verzicht auf eine Umgehungsstraße für die östlichen Dörfer.

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Manfred Lill will die Infrastruktur im Stadtgebiet verbessern, indem er sich für die Ansiedlung von Fachärzten in der Kernstadt und Geschäfte in den Dörfern einsetzt.

Quelle: Privat

Sehnde. Bei allen Infrastrukturentscheidungen müsse mehr als bisher der Nutzen für die Bürger im Mittelpunkt stehen, heißt es in einer Mitteilung der Freien Demokraten. So habe es die Stadtverwaltung versäumt, eine ausreichende Zahl von Fachärzten nach Sehnde zu holen, meint Ratskandidat Manfred Lill aus Ilten. Wenn die kassenärztliche Vereinigung die Niederlassung beispielsweise eines Augenarztes nicht genehmige, müsse man nach Alternativen suchen, sagt der FDP-Stadtverbandsvorsitzende Jonas Renz. Denkbar sei etwa, dass ein Lehrter Arzt eine Dependance in Sehnde mit ein oder zwei Behandlungstagen pro Woche eröffne.

Eine weitere Abnahme von Nahversorgungsangeboten fürchtet Renz vor allem in jenen Orten, die wegen fehlender Baugebiete nicht wachsen könnten. Die Stadt müsse mehr Initiative entwickeln und "verstärkt Handwerk, Handel und Dienstleister in die Stadt und die Ortsteile locken", fordern die Sehnder Liberalen.

In Sachen Verkehr kritisiert Renz den Umbau der B 65 in Ilten. Es sei ein Fehler gewesen, die Haltebuchten der Busse abzuschaffen. Ihm sei zwar klar, dass die Forderung nach einer Wiedereinführung unrealistisch sei - "aber sie ist trotzdem richtig", erklärt Renz. Außerdem müsse die Schaltung der Ampeln verbessert werden.

Ebenfalls als Fehler sieht die FDP den aus ihrer Sicht voreiligen Verzicht auf eine Umgehungsstraße. Die jetzt erhobenen Forderungen nach Tempobeschränkungen und Blitzern bedeuteten nur "ein Herumdoktern an Symptomen". Sie reduzierten nicht das Verkehrsaufkommen. Deshalb hielten die Freien Demokraten an der Forderung nach einer Umgehung fest.

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