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Haimar: Neues Feuerwehrhaus kommt an die B 65

Sehnde Haimar: Neues Feuerwehrhaus kommt an die B 65

Das lange Suchen nach einem geeigneten Grundstück hat ein Ende: Das neue Gerätehauses der Feuerwehr Haimar soll nach einer Entscheidung des Rates direkt an der Bundesstraße 65 am westlichen Ortseingang entstehen. Stadtbrandmeister Jochen Köpfer hat jedoch Bedenken wegen der Lage.

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Das neue Feuerwehrhaus der Feuerwehr Haimar soll auf den jetzigen Acker an der Bundesstraße 65 gebaut werden, das Grundstück grenzt an eine alte Gärtnerei und gehört der Stadt.

Quelle: Katja Eggers

Haimar. Das Grundstück gehört der Stadt und ist derzeit ein Acker. Die Fläche grenzt direkt an die Gewächshäuser einer alten Gärtnerei. Stadtbrandmeister Jochen Köpfer hofft, dass mit dem dringend benötigten Neubau im Jahr 2017 begonnen werden kann.

"Das ausgewählte Grundstück ist für uns nicht die allerbeste Lösung, aber wir sind froh, dass nun endlich eine Entscheidung getroffen wurde", sagt Köpfer. Länger könne man auf einen Neubau nicht warten. Das alte Feuerwehrhaus und seine Fahrzeughalle seien schon lange nicht mehr zeitgemäß und viel zu klein und es gebe auch keine richtigen Sanitäranlagen. "Die Zustände sind unhaltbar", betont Köpfer.

Die Suche nach einer passenden Fläche und die Gespräche mit Grundstückseigentümern hatten im Vorfeld jedoch viel Zeit gekostet. Die Stadt hatte mehrere Flächen im Auge gehabt, aber nicht alle Grundstückseigentümer wollten verkaufen.

Das ausgewählte Grundstück hat nun laut Köpfer den Nachteil, dass es bei Einsätzen möglicher Weise nicht so gut zu erreichen ist. "Das ist von der Lage her eher 1B als 1A", sagt Köpfer. Er rechnet damit, dass die für die B 65 zuständige Landesbehörde die An- und Abfahrt nur für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr genehmigen könnte. "Eine ähnliche Situation haben wir bereits bei der Feuerwehr Müllingen/Wirringen", sagt Köpfer.

Um zu dem neuen Feuerwehrhaus zu gelangen, müssten die Feuerwehrleute mit ihren privaten Autos also künftig über die Straße Mühlenwinkel und damit mitten durch ein eng bebautes Wohngebiet anfahren. "Das würde einen sehr großen Bogen für die Einsatzkräfte bedeuten", sagt Köpfer.

Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke betont indes, dass die An- und Abfahrtsmöglichkeiten im weiteren Planverfahren und in Gesprächen mit der Landesbehörde noch geklärt werden sollen.

Das Grundstück habe aber den Vorteil, dass es groß genug für eine eventuelle Erweiterung sei. "Falls es irgendwann einmal zur Fusion mit anderen Feuerwehren kommen sollte", sagt Lehrke. Die genauen Baukosten bezifferte er nicht.

Von Katja Eggers

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