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Nur Kirchstraße wird ausgebaut

Ilten/Bilm Nur Kirchstraße wird ausgebaut

Die Förderung der Dorferneuerung läuft in Ilten und Bilm im nächsten Jahr aus. Weil in beiden Orten sieben Maßnahmen anstehen, will die Stadt die Arbeiten entzerren und einige Projekte sogar bis 2018 verschieben.

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Die Sanierung der Kirchstraße samt Kirchplatz und Kanalisation in Ilten ist die einzige Maßnahme der Dorferneuerung im nächsten Jahr.

Quelle: Eggers

Sehnde. Hintergrund ist die neue Förderperiode des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, die eine Verlängerung bis 2017 in Aussicht gestellt hat. Weil die Stadt aus Kapazitätsgründen nicht alle Maßnahmen gleichzeitig abarbeiten kann, warb Fachdienstleiter Godehard Kraft für eine Verschiebung aller Projekte vom nächsten Jahr auf 2017 und 2018 - mit Ausnahme der Kirchstraße in Ilten. Es gebe Signale aus dem Amt, dass auch in 2018 Geld fließen könne.

Das kritisierte Bernd Ostermeyer (CDU): „Ich bin skeptisch, ob die Verlängerung auch wirklich kommt. Wir sollten sie deshalb lieber für 2017 planen.“ Der Vorschlag von Edgar Bäkermann (SPD), aus beiden Orten Maßnahmen „haushaltstechnisch zu entzerren“ und auf 2018 zu verschieben - etwa den Ausbau Am Nordende in Ilten und der Straßen Am Denkmal und Mühlenstraße in Bilm - fand im Ausschuss keine Mehrheit. So bleibt es bei dem Vorschlag der Verwaltung, auch für 2018 Maßnahmen vorzusehen, um nicht mehrere in einem Jahr stemmen zu müssen. Als mögliches Beispiel nannte Kraft etwa den Ausbau der Straße Am Nordende in Ilten. Dadurch gewinnt die Stadt Zeit, denn Anträge für Projekte müssen erst zum 15. Februar des betreffenden Jahres vorliegen.

Aus dem im August neu aufgelegten Programm ZILE (Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung) bekommt Sehnde 370 000 Euro für die Dorferneuerung. Die Stadt hatte als eine der ersten Kommunen gleich im September einen Antrag für Ilten gestellt, denn dort ist bislang noch keine Maßnahme umgesetzt worden. So wird als einziges Projekt im nächsten Jahr die marode Kirchstraße erneuert - inklusive Kanalisation und der Platzgestaltung vor der Kirche -, für das die Gemeinde auch anteilig zahlen muss.

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