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Fragen zum Haushalt bleiben offen

Sehnde Fragen zum Haushalt bleiben offen

Der Ortsrat Höver hat jetzt den Haushaltsplanentiwrf für 2017 beraten. Doch dabei blieben viele Fragen offen. Die Politiker empfohlen dennoch laufende Projekte wie Gebäudesanierungen fortzusetzen. Die Verwaltung soll nun prüfen, wie ein Blockheizkraftwerk im Ort realisiert werden kann.

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Die Grundschule Höver will Ganztagsgrundschule werden. Der Ortsrat möchte die Planungsgelder bereits in den aktuellen Haushalt stellen.

Quelle: Michael Schütz

Höver. Ortsbürgermeister Christoph Schemschat (SPD) ist enttäuscht: "Unsere Fragen zum Haushalt konnten in der Sitzung nicht beantwortet werden", sagt er. Der Kämmerer oder ein anderer Vertreter der Verwaltung hätten seiner Meinung nach bei den Beratungen zum Haushaltsplan dabei sein müssen. Zumal alle Ortsratsmitglieder den 360 starken Katalog durchgearbeitet hätten und vorbereitet waren. "Von den sieben Mandatsträgern sind fünf neu dabei, da gibt es schon Fragen", erklärt Schemschat. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Elisabeth Schärling (CDU) will er die Fragen nun im Rat stellen.

Die Ortsratsmitglieder entschieden sich in der Sitzung dennoch, die bisherigen Projekte in Höver fortzuführen. Dazu zählen etwa die Sanierungsarbeiten an dem Gebäudekomplex, in dem sich Lehrschwimmbecken und Turnhalle befinden. Die bisherigen Haushaltsmittel aus dem dritten und vierten Bauabschnitt sollen auch 2017 zur Verfügung gestellt werden.

In dem Gebäude soll die Heizungsanlage erneuert und das Dach saniert werden. Zudem fordern die Ortsratsmitglieder, dass der Zustand von einigen Straßen in Höver verbessert wird. Risse und Schäden gibt es an der Brunnenstraße, an der Straße Zur Alten Schmiede und an der Ostdeutschen Straße. Zudem soll der Brunnen Am Schulhof erneuert werden.

Die Ortsratspolitiker haben sich auch mit dem Vorhaben Ganztagsschule Höver befasst: Hier wünschen die Politiker, dass jetzt die Planungsgelder zur Verfügung gestellt werden. Sie fordern zudem eine Machbarkeitsstudie für ein Blockheizkraftwerk. Dieses könnte in Zukunft die Schule ebenso wie die Kindertagesstätte, den Hort, die Krippe, die Turnhalle und das Lehrschwimmbecken versorgen. Die Stadt soll außerdem prüfen, ob die in der Grundschule befindliche Wohnung im ersten Obergeschoss für die Hortbetreuung genutzt werden könnte. In der Nachmittagsbetreuung gebe es in Höver weiter großen Bedarf, so Schemschat.

In einem weiteren Antrag fordern die Politiker aus Höver, dass die Stadt ein halbseitiges Parkverbot am Petersweg im Bereich der Hannoverschen Straße bis zur Bruchstraße, einrichtet. Das sei eine wichtige Zufahrt für die Firma Holcim und für Landwirte, meint Elisabeth Schärling (CDU). "Größere Fahrzeuge - auch aus der Landwirtschaft - haben oft Probleme, da durchzukommen", sagt sie.

Südlich der Hannoverschen Straße möchte der Ortsrat zudem die Radwege und Radfahrstreifen farblich markieren und im Sackgassenbereich Gartenwinkel ein Schild ändern.

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Die Grundschule Höver hat große Nachfrage in der Hortbetreuung: In den neuen Containern sollen jetzt 20 zusätzliche Plätze entstehen.

Quelle: Michael Schütz
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