Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
KGS-Turnhalle: Stadt plant mehrere Alternativen

Sehnde KGS-Turnhalle: Stadt plant mehrere Alternativen

Die Planungen für einen Neubau der KGS-Turnhalle gestalten sich schwierig. Jetzt haben der Ortsrat Sehnde und der Stadtentwicklungsausschuss grünes Licht für mehrere alternative Standorte gegeben: Außer dem Areal an der Chausseestraße auch Ackerflächen am Trendelkamp und eine Fläche im Papenholz.

Voriger Artikel
Sehnder Alex Jahnke wieder im DSDS-Fieber
Nächster Artikel
Müllsammler finden vor allem viele Flaschen

Sollte das Gelände an der Chausseestraße als neuer Standort für den Neubau der abgebrannten Turnhalle nicht zur Verfügung stehen, plant die Stadt Alternativen.

Quelle: Michael Schütz (Archiv)

Sehnde. Der Rat hat sich zwar schon für den Standort Chausseestraße ausgesprochen. Doch das Grundstück südlich des Schützenplatzes gehört nur zur Hälfte der Stadt. Sollte der Landwirt nicht verkaufen wollen, müsste der Neubau weiter westlich in Höhe des Trendelkamps rücken. Doch diese Flächen sind ebenfalls in Privathand und werden landwirtschaftlich genutzt. Um sie als mögliche Alternative kaufen und bebauen zu können, müssen Bebauungs- und Flächennutzungplan geändert und in Flächen für den Gemeinbedarf umgewandelt werden.

Für den Ausschussvorsitzenden Edgar Bäkermann (SPD) macht die Mehrfachplanung Sinn: "Wir müssen bei einem Zuschlag zügig anfangen können, seit dem Brand ist ja schon ein Dreivierteljahr vergangen." Hartmut Völksen (CDU) dagegen hält so viele Varianten für überflüssig: "Die Vernichtung landwirtschaftlicher Flächen widerspricht auch dem Baugesetzbuch." Außerdem sei das Gelände am Trendelkamp langfristig als Wohnbauland besser geeignet. Völksen hat deshalb als einziger im Ortsrat Sehnde gegen die Pläne gestimmt.

Gleichzeitig gibt es Vorbereitungen, bis zu 8400 Quadratmeter des Papenholzes aus dem Landschaftsschutz herauszunehmen und entweder für einen Turnhallenbau oder die geplante KGS-Erweiterung zu nutzen. Derzeit werden Behörden und Verbände angeschrieben, um etwaige Bedenken einzuholen. "Wir brauchen Planungsfreiheit", warb Fachdienstleiter Godehard Kraft. Das kommt für die Grünen nicht infrage, sie stimmten als einzige im Ortsrat und im Ausschuss dagegen.

Von Oliver Kühn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xxuryryxmww9hdrob5
Kriegerdenkmal soll zum Mahnmal werden

Fotostrecke Sehnde: Kriegerdenkmal soll zum Mahnmal werden