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Patient schlägt mit Faust zu

Ilten Patient schlägt mit Faust zu

Die Verhandlung endete, bevor sie wirklich begann: Der Prozess am Landgericht Hildesheim gegen einen Patienten des Klinikums Wahrendorff ist abgebrochen worden. Ein Sachverständiger stufte den Mann als verhandlungsunfähig ein.

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Bei dem 57-Jährigen handelt es sich um einen Patienten des Klinikums, der offenbar zu Gewaltausbrüchen neigt.

Quelle: Symbolfoto

Sehnde. Bei dem 57-Jährigen handelt es sich um einen Patienten, der offenbar zu Gewaltausbrüchen neigt. So soll es zumindest im November und Dezember 2013 gewesen sein. Der im Klinikum Wahrendorff unter Betreuung stehende Mann soll unter anderem eine Pflegekraft geschlagen haben.

Laut Anklageschrift habe ein Arzt daraufhin angewiesen, den Mann zu fixieren. Doch dagegen wehrte sich der Patient heftig, schlug um sich und traf mit der Faust eine weitere Pflegekraft im Gesicht. Gravierende Verletzungen soll sie dabei allerdings nicht erlitten haben, sagte Felix Muntschick, Sprecher des Landgerichts Hildesheim.

Vor der Strafkammer 16 des Gerichts sollte nun nicht nur dieser Vorfall juristisch beleuchtet werden, sondern offenbar auch noch weitere Vorwürfe gegen den 57-Jährigen. Doch zu einem Urteil kam es nicht. Ein Sachverständiger attestierte dem Wahrendorff-Patienten gleich zu Beginn die Verhandlungsunfähigkeit.

Nun kann es laut Muntschick zur Einstellung der Strafverhandlung kommen. Möglicherweise stelle die Staatsanwaltschaft danach aber einen Antrag auf Sicherungsverfahrung. Wird diesem stattgegeben, wird der 57-Jährige zwangsweise und auf Dauer in die Psychiatrie eingewiesen.

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