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Patientin legt Feuer in Klinikzimmer

Ilten Patientin legt Feuer in Klinikzimmer

Die Sehnder Feuerwehren mussten am Mittwoch einen Brand im Klinikum Wahrendorff löschen. Eine Patientin hatte ihn gelegt. Zuvor hatten die Einsatzkräfte bereits mit einem Feuer in einem Keller in Ilten zu tun gehabt.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr suchen unter Einsatz von Atemschutzgeräten nach versteckten Glutnestern in dem völlig ausgebrannten Patientenzimmer des Klinikums Wahrendorff in Köthenwald.

Quelle: Feuerwehr

Ilten. Den ersten Alarm gab es frühmorgens um 3.21 Uhr in Ilten: In einem Einfamilienhaus am Birkenring stand ein Keller in Flammen. Als die Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen eintraf, griff der Brand bereits auf einen Wintergarten und dessen Dach über. Der 56-jährige Hauseigentümer hatte sich mit seiner zwei Jahre jüngeren Ehefrau rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass die Brandermittler der Polizei erst heute mit ihren Untersuchungen beginnen können. Das Haus ist derzeit nach übereinstimmender Einschätzung von Polizei und Feuerwehr unbewohnbar. Ursache und Schadenshöhe stehen noch nicht fest.

Die Feuerwehr hatte gerade ihre um 10 Uhr begonnene Brandnachschau beendet, da wurde sie zu einem Einsatz ins Klinikum Wahrendorff nach Köthenwald gerufen. Dort brannte das Zimmer eines Patienten vollständig aus. Durch den starken Rauch wurden noch weitere Teile des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen, obwohl die Feuerwehr mit einer kontrollierten Belüftung versuchte, die Ausbreitung einzuschränken. Das Personal des Klinikums habe „vorbildlich reagiert“, sagte ein Feuerwehrsprecher: Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei bereits das gesamte Gebäude evakuiert gewesen.

Weil die Leitstelle bei der Alarmierung von mehreren Verletzten ausgegangen war, rückten die Brandbekämpfer mit fast 80 Einsatzkräften aus sechs Ortsfeuerwehren an. Am Abend schließlich konnte die Polizei eine 23-jährige Patientin als Brandstifterin ermitteln. Sie habe die Tat eingeräumt, erklärte ein Polizeisprecher. Der Schaden belaufe sich auf etwa 5000 Euro.

Von Thomas Böger

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