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Post bleibt dem Dorf erhalten

Ilten Post bleibt dem Dorf erhalten

Die Iltener atmen auf. Die Postagentur an der Hindenburgstraße bleibt dem Dorf erhalten. Jutta und Udo Fiene haben den Kiosk samt Lotto-Annahmestelle und Postagentur von Vorgängerin Mirja Nimmergut übernommen.

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Neustart an der Hindenburgstraße: Udo und Jutta Fiene sind nun die Betreiber der Postagentur in Ilten.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. „Es bleibt fast alles beim Alten“, sagt Fiene. Die Dienstleistungen der Postbank entfallen jedoch ab sofort. Postbank-Kunden können in der Agentur in Ilten jetzt kein Geld mehr abheben oder einzahlen und auch keine Überweisungen mehr tätigen.

Gestern öffnete die Postagentur erstmals unter neuer Leitung. Die Kunden gaben dort schon emsig Briefe und Einschreiben auf, holten Pakete ab und kauften Postwertzeichen. Aicho Nihal ließ ihren Brief frankieren. „Ich bin froh, dass die Post nicht dichtgemacht hat“, sagte sie. Der Weg zur nächsten Postagentur in Sehnde oder Lehrte sei für sie sonst sehr weit.

Auch Iltens Bürgermeisterin Gisela Neuse freute sich. „Im Ort kursierte bereits das Gerücht, dass die Post überhaupt nicht mehr aufmacht“, sagte sie. Viele Bürger seien daher besorgt gewesen und hätten sie immer wieder auf das Thema angesprochen, sagt Neuse.

Das Gerücht war entstanden, weil an der Tür des Ladens an der Hindeburgstraße ein Zettel gehangen hatte, der die Schließung der Postbank ankündigte. „Viele haben wohl gedacht, dass die ganze Post rausgeh“, vermutet Fiene.

Iltens Post ist seit mehr als 20 Jahren in dem Fachwerkhaus an der Hindenburgstraße untergebracht. Ursprünglich war dort ein Bauernhof. 1895 eröffnete eine Tischlerei. Später waren in dem Haus eine Fahrradwerkstatt, drei verschiedene Drogerien und ein Weinkontor beheimatet. Neuse hatte in dem Haus sogar selbst mal einen Laden - „Giselas Geschenktruhe“. Das erste Schreibwarengeschäft mit Totto-Lotto-Annahme zog vor etwa 25 Jahren ein.

Fienes haben mit der Übernahme den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Sie war früher in einer Versicherung beschäftigt, er arbeitete im Getränkefachhandel.

Von Katja Eggers

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