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Randalierer demolieren neun geparkte Autos

Sehnde Randalierer demolieren neun geparkte Autos

Neun Autos beschädigt, den Verkehr gefährdet, ein Werbeschild umgetreten: Eine ganze Serie von Sachbeschädigungen hat die Polizei beschäftigt. Ins Visier geriet schnell eine vierköpfige, alkoholisierte Jugendgruppe - doch die streitet alles ab.

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Die Polizei verdächtigt eine Jugendgruppe.

Quelle: Symbolfoto

Sehnde. Nach Angaben der Polizei haben sich alle Taten am Freitagabend zwischen 21.45 Uhr und 23 Uhr abgespielt. Betroffen waren die Straßenzüge Achardstraße, Bachstraße, Mozartstraße, Peiner Straße und Borsigring. An der Achardstraße sind jeweils die Außenspiegel an einem Skoda Oktavia, Ford Kia, VW Polo, Range Rover, Audi A 6 sowie einem Dacia abgetreten worden. Gleiches widerfuhr einem Mercedes Vito an der Bachstraße und einem Audi A 6 an der Peiner Straße. Am Sonnabendmorgen meldete sich noch der Halter eines VW Golf, bei dem Unbekannte offenbar über die Motorhaube und das Dach gelaufen sein müssen. Die Höhe des Schadens in allen Fällen steht noch nicht fest.

In der Peiner Straße wurde darüber hinaus das Werbeschild eines Baustoffhändlers mit Tritten beschädigt sowie vom Gelände der Firma noch ein drei Meter langes Kantholz entfernt und auf die Fahrbahn der Bundesstraße 65 gelegt. Nach Zeugenaussagen sind mindestens zwei Autos auch über den Gegenstand gefahren. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Schnell geriet eine Jugendgruppe ins Visier der Beamten. Ein Anwohner der Mozartstraße hatte offenbar alkoholisierte Jugendliche dabei beobachtet, wie diese laut Polizei randalierend durch die Straßenzüge gezogen seien. Die Gruppe wurde noch vor Ort angetroffen und überprüft. Dabei handelt es sich um eine 15-jährige Schülerin, zwei amtsbekannte, 17 und 18 Jahre alte Sehnder sowie einen ebenfalls amtsbekannten Heranwachsenden aus Laatzen.

Das Quartett hatte vorher offenbar gut gebechert: Bei dem 18-jährige Sehnder wurden zwei Promille, bei den anderen 0,5 bis ein Promille festgestellt. Alle vier bestritten jedoch eine Tatbeteiligung - obwohl sich ein Zeuge sehr genau an die Gruppe erinnern konnte. Die drei Männer wurden danach wieder entlassen, die Schülerin dagegen wurde ihren Eltern übergeben.

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