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Bolzums Kirche ist jetzt ein Schmuckstück

Sehnde Bolzums Kirche ist jetzt ein Schmuckstück

Die Renovierungsarbeiten im Inneren der St.-Nicolai-Kirche in Bolzum sind so gut wie abgeschlossen. Am Donnerstag hat ein Restaurator lediglich noch letzte Ausbesserungen am Altar vorgenommen. Die Gemeinde würdigt das sanierte Gotteshaus am Sonnabend, 9. September, mit einer Feier.

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Gerhard Lehrke vom Kirchenvorstand hat vor dem gereinigten Altar auf einem der neuen Stühle Platz genommen.

Quelle: Katja Eggers

Bolzum. "Jetzt ist alles wunderschön, die Kirche ist ein richtiges Schmuckstück geworden", sagt Gerhard Lehrke vom Kirchenvorstand. Die Sanierungsarbeiten im Innenraum hatten im Januar 2016 mit dem Ausbau der Heizung und dem Abdecken des Fußbodens begonnen. Es folgten umfangreiche Putzarbeiten - die Wände wurden mit Lehm- und Kreideputz versehen. "Seitdem ist das Klima in der Kirche viel besser", betont Lehrke.

Der Fußboden wurde abgeschliffen, das Podest vor dem Altar entfernt und der Altar samt Platte mit Inschrift tiefergelegt. Die Kirche hat zudem neue Leuchter, Lampen und Heizkörper bekommen. In einem Schaukasten ist jetzt zudem eine Bibel aus dem Jahr 1752 ausgestellt. Ein Bolzumer hatte sie der Gemeinde überlassen und auch gleich noch die Restaurierung in Höhe von 2000 Euro finanziert.

Die Gemeinde hat zudem die sogenannte Gutsprieche wiederherstellen lassen. So wurden früher die Sitzplätze der höheren Stände auf der Empore genannt. Der Kirchenraum wurde nach Ostern neu bestuhlt. Statt der langen Holzbänke stehen dort nun 120 Stühle mit Polstern in Rotorange. "Diese Farbe taucht übrigens auch am Altar wieder auf", sagt Lehrke stolz.

Restaurator Reinhold Gonschior aus Salzwedel führte dort am Donnerstag lediglich noch Restarbeiten aus. Er besserte an einigen Stellen aus und trug mit feinem Pinsel hier und da an den Engelsfiguren noch etwas Farbe nach. Zuvor hatte er den Altar fachmännisch gereinigt und unter anderem Ruß von den Kerzen und Staubablagerungen auf den Figuren entfernt.

Mit Gonschiors Arbeit endet die Innenraumsanierung der Kirche. Die Fassade des Gotteshauses wurde bereits 2013 saniert. Die geplante Säuberung der von Schimmel befallenen Orgel und den Einbau eines neuen Registers hat die Gemeinde erst einmal verschoben. Das Geld wurde zum Kauf der Stühle verwendet.

Die gesamte Sanierung des Innenraums schlägt mit mehr als 125.000 Euro zu Buche. Zuschüsse gab es von der Landeskirche und vom Kirchenkreis. Die Gemeinde hat zudem Kirchenland verkauft und auf Rücklagen und Spenden zurückgegriffen.

Ihr frisch saniertes Gotteshaus feiert die Gemeinde am Sonnabend, 9. September. Um 14.30 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen und Musik in der benachbarten Turnhalle. Für die Kinder wird auf dem Sportplatz ein Zirkuszelt aufgebaut. Beim Gottesdienst um 17 Uhr sind Superintendent Mirko Peisert, der Posaunen- und der Kinderchor Nicominis dabei.

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Von Katja Eggers

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