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Falsche Dirn ergänzt Wilhelm-Busch-Flotte

Sehnde Falsche Dirn ergänzt Wilhelm-Busch-Flotte

Der Ruderverein für das Große Freie Lehrte/Sehnde ist am Sonntag in die neue Saison gestartet. Bevor beim sogenannten Anrudern die Boote zu Wasser gelassen wurden, knallten aber erst einmal die Korken: Der Verein taufte ein Ruderboot - es heißt jetzt "Falsche Dirn" und ergänzt die Wilhelm-Busch-Flotte.

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Mit Sekt und Mikro: Anna-Janina Niebuhr. Geschäftsführerin des Regionssportbundes Hannover, tauft das neue Ruderboot auf den Namen "Falsche Dirn".

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Wie es für ein Boot des Rudervereins für das Große Freie Lehrte/Sehnde (RGF) Tradition ist, erhielt auch der neue Dreier einen Namen aus einer Geschichte des Dichters Wilhelm Busch. Anna-Janina Niebuhr, Geschäftsführerin des Regionssportbundes Hannover, hatte die Ehre, das schnittige Boot mit Sekt zu taufen. Der Verein hat den Dreier gebraucht in Hamburg erworben. Er hieß früher "De veer Deern" und war grün. Nach der Umlackierung wird das Boot nun in den RGF-Vereinsfarben Blau und Gelb über das Wasser flitzen.

Die Bootstaufe gehörte beim Saisonauftakt des Vereins zu den Höhepunkten. Im Anschluss ließen die Mitglieder ihre Boote zu Wasser und formierten sich zum gemeinsamen Anrudern auf dem Kanal. Das Startzeichen gab dieses Mal Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk. Die Grußworte kamen zuvor von Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Die beiden Stadtoberhäupter teilten sich bei der Saisoneröffnung die Aufgaben - der RGF ist der einzige Verein, der beide Stadtnamen im Vereinsnamen trägt.

Lehrke lobte den RGF als Verein, der Hobby- und Spitzensportler vereint und sowohl älteren als auch jüngeren Menschen seit vielen Jahrzehnten die Möglichkeit zum Sport bietet. Lob gab es auch von Ulf Meldau, dem Vorsitzenden des Regionssportbundes. Der RGF verzeichne seit 2010 kontinuierlich steigende Mitgliederzahlen und zähle aktuelle rund 180 Mitglieder. Ein Drittel von ihnen seien Jugendliche. "Die Zukunftsfähigkeit des Vereins dürfte somit wohl gesichert sein", betonte Meldau.

Dass sowohl die Jugendlichen als auch die erwachsenen Ruderer im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv gewesen sind, belegten die Fahrtenabzeichen, die sie am Sonntag für ihre erruderten Kilometer bekamen. RGF-Chef Heinrich Matthies konnte sogar einen neuen Rekord verkünden: Die 111 aktiven Mitglieder hatten 2016 zusammen 57.889 Kilometer zurückgelegt. "Das ist fast eineinhalb Mal um die Welt", betonte Matthies.

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Von Katja Eggers

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