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SPD/Grüne: Planung für Turnhalle zu schleppend

Sehnde SPD/Grüne: Planung für Turnhalle zu schleppend

Nach der massiven Kritik des Sportvereins TVE Sehnde und des Sportrings an der sich seit 15 Monaten hinziehenden Planung für den Neubau der abgebrannten Turnhalle an der Waldstraße hat auch der Sprecher der Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen mit deutlichen Worten nachgelegt.

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Ein symbolisches Bild: Der Standort der abgebrannten Turnhalle Waldstraße ist auch nach 15 Monaten noch eine Brachfläche, und die Planungen ziehen sich weiter hin.

Quelle: Oliver Kühn (Archiv)

Sehnde. „Die Verwaltung kommt nur sehr schleppend in Gang“, bemängelt SPD-Fraktionschef Olaf Kruse: „Dem Bürgermeister fehlt der nötige Nachdruck.“ Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke hatte vergangene Woche im Rat erläutert, dass die Planungen länger dauerten, als ihm lieb sei, doch das nicht allein in der Hand der Verwaltung liege. Das will Kruse nicht gelten lassen. „Der Rat hat die favorisierte Lösung schon vor einem Jahr angeschoben und dem Bürgermeister alle Vollmachten an die Hand gegeben.“ Doch die Verwaltung sei das Vorhaben „zu lasch“ angegangen und habe viel Zeit verschlafen. Jetzt müsse sie dringend aktiv werden. Ähnlich hatte auch Sportring-Chef Ralf Marotzke argumentiert.

Auch die Verhandlungsführung um das nötige Grundstück an der Chausseestraße sei wenig befriedigend, nimmt Kruse kein Blatt vor den Mund: „Der Bürgermeister lässt die nötige Konsequenz vermissen.“ Zwar seien auch die Grundstückseigentümer gefordert und müssten sich im Sinne der Allgemeinheit allmählich einmal bewegen. Doch Lehrke stehe jetzt in der Verantwortung, die Verhandlungen zügig voranzutreiben und schnellstmöglichst zu einem Abschluss zu bringen.

Denn sollte sich die Möglichkeit des beschlossenen Neubaus an der Chausseestraße zerschlagen, müsse der Rat notfalls nach Alternativen suchen. Weil dadurch wiederum viel Zeit verloren ginge, hat sich die Gruppe SPD/Grüne ein Ultimatum gesetzt: „Wir möchten bis Mitte Oktober in der Grundstücksfrage eine Entscheidung haben“, kündigt Kruse an.

Von Oliver Kühn

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