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SPD besichtigt Holcim-Zementwerk in Höver

Sehnde SPD besichtigt Holcim-Zementwerk in Höver

Das Holcim-Zementwerk in Höver legt der Öffentlichkeit und der Politik jedes Jahr einen Umweltbericht für seinen Mergelabbau vor - nun hat sich die SPD-Ratsfraktion im Rahmen ihrer Sommertour selbst ein Bild vor Ort gemacht und sich durch das Werk und über das Gelände führen lassen.

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Bernd-Henning Reupke, Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei Holcim, erläutert die Funktion desBrennofens.

Quelle: privat

Höver. "Wir wollen ja ein vernünftiges Miteinander in der Stadt", begründet der SPD-Fraktionsvorsitzende Olaf Kruse den Besuch. Deshalb besuche man Betriebe in der Stadt, um sich vor Ort über deren Struktur, Aktivitäten und Planungen sowie deren Wünsche an die Kommunalpolitik zu informieren.

Holcim sei mit 200 Mitarbeitern in Höver nach dem Klinikum Wahrendorff und der Stadtverwaltung schließlich einer der größeren Arbeitgeber in Sehnde. Positiv sei auch die gute Zusammenarbeit mit der KGS Sehnde, die sich im Angebot von Praktikumsplätzen sowie der Teilnahme an der dort regelmäßig angebotenen Ausbildungsmesse zeige, sagt Kruse.

Und das Unternehmen sei dem Ort durchaus verbunden. So habe Holcim etwa in Bilm einen Grillplatz als Ausgleich für den Ausbau der Mergelgrube gebaut, bei dem ein beliebter Naherholungsweg zum Mittellandkanal für die Bevölkerung verloren gegangen war.

Auch der Ortschaft Bilm rückt das Unternehmen mit der geplanten Vergrößerung der Mergelgrube immer näher. Im Süden und Westen sei man bald "umzingelt", hatte es Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer einmal genannt. "Das trifft durchaus zu", sagt Kruse. Das sei aber ein Abwägungsprozess. "Für die nächsten Generationen wird es durch die Renaturierung ein Naherholungsgebiet mit einem großen See", wirft Kruse einen Blick in die Zukunft.

Bernd-Henning Reupke, bei Holcim Leiter für Arbeitssicherheit und Umweltschutz, erinnerte auch an die Historie. So sei das Werk bereits 1907 gebaut worden, nur ein Jahr später habe die Produktion begonnen. Derzeit arbeiteten im Konzern weltweit in mehr als 200 Werken über 100.000 Mitarbeiter.

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Von Oliver Kühn

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