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Nicht alle finden Pläne für Baugebiet gut

Sehnde Nicht alle finden Pläne für Baugebiet gut

Haimar soll ein neues Feuerwehrhaus bekommen - und zwar in einem ebenso neuen Mini-Baugebiet am Westrand des Dorfs. Jetzt hat die Stadtverwaltung erste Pläne dafür vorgelegt. Diese ernteten im Ortsrat mehrheitlich Zustimmung, stießen aber bei den zwei Mandatsträgern von SPD und Grünen auf Ablehnung.

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Das alte Feuerwehrhaus in Haimar ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Der Neubau soll in einem Baugebiet am Westrand der Ortschaft entstehen.

Quelle: Oswald-Kipper (Archiv)

Haimar. Jahrelang hatten die Verantwortlichen in Politik und Stadtverwaltung nach einem Platz für das Gerätehaus gesucht. Denn das alte Gebäude im Ortskern erfüllt schon längst nicht mehr die vorgeschriebenen Standards, und eine Erweiterung am alten Standort ist nicht möglich. Mit dem geplanten Neubau am Westrand des Orts, nördlich der Bundesstraße 65, scheint nun eine Lösung gefunden worden zu sein.

Dieser Standort sei für schnelle Einsatzfahrten geeignet, argumentiert die Bauverwaltung. Und zusätzlich könne auf dem Gelände zwischen Kanal und Hauptverkehrsstraße noch "die Voraussetzung für ein Baugebiet im Rahmen der Siedlungsentwicklung für Haimar" geschaffen werden, heißt es. Acht bis zehn Wohnhäuser fänden dort neben dem neuen Gerätehaus nach Ansicht von Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich (CDU) Platz.

Diesen Plan finden die CDU-Mehrheit sowie die Unabhängige Iris Bennwig im Ortsrat Dolgen-Evern-Haimar prima. Sie stimmten für die Pläne der Stadt. Haarstrich betonte, man müsse nun in Sachen Feuerwehrhaus "endlich eine Lösung hinkriegen". Er sagte außerdem, dass die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans und das Verfahren für den Bebauungsplan nun schnell über die Bühne gehen sollten.

Frank Peter Heidrich (SPD) und Wilfried Brauns (Grüne) sind da anderer Meinung. Sie stimmten gegen die Pläne für das Mini-Baugebiet, weil sie ihrer Ansicht nach einen entscheidenden Makel haben. Eine Anbindung an die Bundesstraße ist nur in Form einer Alarmausfahrt für die Feuerwehrfahrzeuge vorgesehen. Die eigentliche Erschließung des Gebiets soll sich über die Straße Mühlenwinkel abspielen. Diese sollen auch die Feuerwehrleute für ihre An- und Abfahrten von um zum neuen Feuerwehrhaus nutzen.

Diese Straße sei aber eng und für diesen Durchgangsverkehr kaum geeignet, meinen Heidrich und Brauns. Daher sei der Standort für das neue Feuerwehrhaus "nicht optimal". Mithin sei auch die "Frage der Anbindung an die B 65 noch völlig unklar", meint Brauns. Noch in dieser Woche will der Rat der Stadt das Vorhaben auf den Weg bringen.

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Von Redakteur Achim Gückel

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