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Saison im Waldbad ist beendet

Sehnde Saison im Waldbad ist beendet

Viel Sonne im Juli, viel Regen im August: Trotz des durchwachsenen Wetters ist die Stadt Sehnde mit den Besucherzahlen im Waldbad zufrieden. Die angestrebten Einnahmen von 30.000 Euro konnten sogar leicht übertroffen werden.

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Am Ende kamen nur noch die Dauerschwimmer. Insgesamt sind in diesem Jahr mehr als 16 000 Besucher im Waldbad aufgetaucht.

Quelle: Julian Stratenschulte

Sehnde. Seit dem vergangenem Wochenende sind die Tore des Waldbads für diese Saison geschlossen. Eine wechselvolle Saison 2014 geht damit zu Ende. Obwohl der August aus Sicht der Badefreunde - vor allem der Schüler, die Ferien hatten - viel zu kalt und nass war, zieht Stadtmitarbeiter Janis Wehrbein eine positive Bilanz. „Mit Einnahmen von 32 400 Euro haben wir das vor der Saison gesetzte Ziel um 2400 Euro übertroffen“, sagt er.

Die Besucherzahlen sind mit 16.400 im Vergleich zum Vorjahr (16.720) nahezu stabil geblieben. Aufgrund der warmen Wochenenden im Juli mit vielen Gästen spricht Wehrbein von einem „guten Jahr“ und verweist auf die lausigen Sommer 2012 und 2011, in denen nur etwa 13.000 beziehungsweise 11.000 Badegäste ins Waldbad kamen.

Schwimmmeister Frank Marutschke und seine Kollegen beginnen in diesen Tagen mit den Vorbereitungen für die nächste Freibadsaison. „Urlaub habe ich erst im Dezember, vorher machen wir die Becken fit für den Winter“, sagt der Stadtmitarbeiter. So beginnen schon jetzt die Maßnahmen gegen den Frost im Winter. „Wir legen mit Frostschutzmittel gefüllte Kunststoffpolster ins Wasser“, berichtet Marutschke. Die sollen verhindern, dass sich bei Minusgraden eine geschlossene Eisdecke bilden und durch den Druck Schäden am Beckenrand verursachen kann.

Damit ist die Arbeit für die Freibadmitarbeiter noch nicht getan. Sie müssen Laub fegen, Rasen mähen, Dachrinnen säubern, Spielgeräte abbauen und die Wände in den Duschkabinen austauschen - und so dafür sorgen, dass die Sehnder auch 2015 ein gepflegtes Bad vorfinden. Für die nächste Saison hat Wehrbein einen Wunsch: „Etwas mehr Sonne.“

Von Gerko Naumann

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