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Sanierung der KGS geht auf die Zielgerade

Sehnde Sanierung der KGS geht auf die Zielgerade

Anfang März wütete das Großfeuer im O-Trakt der KGS, gut neun Monate später sollen alle Brandschäden beseitigt sein. Danach beginnt dann das nächste Großprojekt: der Bau eines neuen Lehrerzimmers und des Selbstlernzentrums.

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Anfang März wütete hier das Feuer: Nun bekommt der O-Trakt der Kooperativen Gesamtschule ein neues Dach.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Die Handwerker geben sich in diesen Wochen in der KGS die Klinke in die Hand. Die Zimmerarbeiten und die Betonsanierung sind abgeschlossen, bis Ende Oktober sollen die vom Feuer zerstörte Dachabdichtung des O-Trakts sowie das Treppenhaus erneuert werden, dann kommen neue Fenster. So sieht laut Daniela Rössing, Leiterin des Sachgebiets Gebäudewirtschaft bei der Stadt, der Fahrplan für die weiteren Sanierungen an der KGS aus. Mit der Fertigstellung sämtlicher Arbeiten sei für Ende 2015 zu rechnen, sagte sie jetzt im Fachbereichsausschuss Finanzen. Auch bei den Kosten liege das Projekt im Plan.

Die Stadt lässt zurzeit nicht allein die Folgen des Großbrandes an der KGS beseitigen. Im Sommer war festgestellt worden, dass im O-Trakt und im Nordtrakt des Gebäudekomplexes Asbestverkleidungen in Stützen beseitigt werden müssen. Auch diese werden nun saniert. Darüber hinaus musste die Stadt beim Brandschutz nachbessern. Mittlerweile sind neue Durchgänge im B- und E-Trakt der Schule als zusätzliche Fluchtwege geschaffen worden. Auch Brandmelde- und Alarmeinrichtungen wurden installiert. Sie sollen laut Rössing in den Herbstferien in Betrieb genommen werden.

Schluss ist dann mit den Bauarbeiten an der KGS aber nicht. Laut Rössing liegt mittlerweile die Baugenehmigung für die Erweiterung des Lehrerzimmers sowie das Selbstlernzentrum vor. Ende des Jahres könnte für diese Projekte Baustart sein. Mit Mehrkosten sei zurzeit nicht zu rechnen.

An anderer Stelle bereiten die umfangreichen Arbeiten an der KGS allerdings Sorgen. Als unlängst ein Teil des Walls entlang der Iltener Straße abgetragen wurde, entdeckten die Fachleute darin schwach belasteten Boden. Dieser musste teuer entsorgt werden. Möglicherweise trete dieses Problem auch bei der Beseitigung des restlichen Walls aus, heißt es nun. Der Wall verschwindet unter anderem, damit die Feuerwehr im Ernstfall leichter an die KGS heranrücken kann. Beim Brand im März war das ein Problem.

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