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Der jüngste Sehnder König aller Zeiten

Sehnde Der jüngste Sehnder König aller Zeiten

Mit einem Mutter-Sohn-Team bestreitet die Schützengesellschaft Sehnde am Wochenende das Stadtschützenfest. So mussten am Sonnabend beim Scheibenaufhängen lediglich zwei Adressen für drei Majestäten anmarschiert werden. Diese allerdings befanden sich an den entgegengesetzten Enden Sehndes.

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Nur Wasser im Glas: Henrik Schnabel ist beim Scheibenaufhängen beim Jugendkönig etwas überrascht.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde. Premieren waren es sowohl für Mama Julia Schnabel als auch für Sohn Yannick. "Ich habe es so lange probiert, Königin zu werden, und bin richtig froh, es endlich geschafft zu haben", sagte Julia Schnabel, als die Scheiben an ihrem Haus im Philosophenviertel am Kanal aufgehängt wurden. Yannick dagegen war schon mehrmals Majestät, allerdings bei der Jugend. Bei den Senioren ist es der erste Titel für ihn, obwohl er das entsprechende Alter von 21 Jahren erst im Juli erreicht. "Es zählt das Jahr, in dem man 21 wird", erklärte der König schmunzelnd: "Dadurch bin ich der jüngste König aller Zeiten in Sehnde", meinte er mit einem Lächeln.

Die Jugendabteilung gab sich - an ihrer Vergangenheit gemessen - beim diesjährigen Scheibenaufhängen in Klein Bolzum geradezu gemäßigt. Scheibenkieker Henrik Schnabel hängte neben der Scheibe für seinen König Florian Monzel lediglich noch ein Schild mit der Aufschrift "Maschine" auf. "Das geht auf einen Spieleabend zurück", erklärte die Majestät. Dabei hatte Monzel einen starken Rückstand aufgeholt und sich diesen Spitznamen eingehandelt. Schnabel allerdings hatte bei der obligatorischen Taufe der Scheibe etwas zu beklagen. Er nahm das Glas wieder von den Lippen: "Das ist ja nur Wasser!"

Einer der Stars - nicht nur des Scheibenaufhängens - kam in Blech und Chrom daher. Der Sehnder Werner Chomanec war mit seinem Cadillac El Dorado gekommen und gab den nicht so ganz Wanderfreudigen eine Möglichkeit, hinter dem Zug gefahren zu werden. Das amerikanische Gefährt aus dem Jahr 1954, das mit seinen 6,40 Metern eine stattliche Erscheinung in Rot darstellte, kam auch beim begleitenden Spielmannszug Equord gut an. In den Pausen gab es einige Sitzproben. "Das ist wie auf einem Bett", gaben sich Carmen Rieger und Jenny Weidlich begeistert.

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Von Michael Schütz

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