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KGS-Direktor: Erweiterung kein Luxusprojekt

Sehnde KGS-Direktor: Erweiterung kein Luxusprojekt

Die Leitung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) wehrt sich gegen Kritik der Sehnder AfD. Diese hatte die Erweiterung der Schule und den Turnhallenneubau als "Luxusprojekt" bezeichnet. Direktor Carsten Milde nennt diese dagegen "zwingend nötige Gebäude für den Pflichtunterricht".

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Das frei gewordene Grundstück der abgebrannten Turnhalle an der Waldstraße bietet sich für eine KGS-Erweiterung an. Entschieden ist aber noch nichts.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. "Ich kann nicht akzeptieren, dass der Eindruck erweckt wird, die geplanten Baumaßnahmen für die KGS seien unverhältnismäßig und es würde Geld verschleudert", schreibt Milde in einer Stellungnahme. Es gehe dabei eben nicht um freiwillige Angebote der Stadt. Sie mit dem Begriff "Luxusprojekt" zu bezeichnen, sei mehr als unangemessen. Dies verhöhne die Flexibilität, die das Kollegium in den vergangenen Jahren in Containern und räumlicher Enge nach zwei Bränden bewiesen habe und noch immer unter Beweis stelle.

Milde verteidigt auch die Standortwahl. "Wir haben uns die große Lösung mit einem Turnhallenneubau an der Chausseestraße gewünscht", betont der Schulleiter. Denn dabei könne auch gleich ein Ersatz für die marode und älteste Turnhalle I in der Feldstraße mit in Angriff genommen. Natürlich könne man diese Turnhalle auch nur sanieren, doch sei es nur eine Frage der Zeit, bis die Sanierungskosten die Kosten eines Neubaus in einem gemeinsamen Turnhallenkomplex übersteigen würden. "Von der jetzigen Entscheidung profitieren deshalb mehrere Generationen von Schülern."

Es sei zwar richtig, dass damit die Wege zum Sportunterricht teils etwas länger würden. "Aber auch davon versprechen wir uns Synergien zugunsten des Sportunterrichts", betont Milde. An der Chausseestraße würde es für die Sportlehrer möglich, sich im Unterricht zwischen der Halle und dem nahe gelegenen Sportplatz zu entscheiden. "Das war bisher kaum möglich." Außerdem hätte der Wiederaufbau der Turnhalle an alter Stelle zur Folge gehabt, dass für den KGS-Erweiterungsbau viele Bäume im Papenholz hätten gefällt werden müssen. Als zertifizierte Umweltschule in Europa sei man dankbar, dass nun auf ein solches Abholzen verzichtet wird.

Von Oliver Kühn

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