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Stadt verliert Klimamanagerin

Sehnde Stadt verliert Klimamanagerin

Die Stadt Sehnde verliert ihre Klimaschutzmanagerin: Karina Lehmann verlässt das Rathaus Ende der Woche und wechselt zur Stadt Wunstorf. Statt das Projekt vorzeitig zu beenden, hat der Rat jetzt eine Unterbrechung beschlossen und will einen Nachfolger suchen.

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Karina Lehmann
war zwei Jahre lang für den Klimaschutz
in Sehnde zuständig - auch bei der Windkraft.

Quelle: privat

Sehnde. Der Rat hatte vor vier Jahren ein Integriertes Klimaschutzkonzept für zunächst drei Jahre beschlossen, um die Energieeffizienz und den Klimaschutz in der Stadt zu verbessern. Von den jährlichen Kosten von 50.000 Euro trug die Stadt 60 Prozent selbst, der Rest wurde gefördert. Die Förderperiode endet im Februar 2016 - doch mit der Kündigung Lehmanns war die Weiterführung fraglich geworden.

Die Stadt wollte das Projekt deshalb vorzeitig beenden, weil sie davon ausgeht, dass man für die restlichen sieben Monate niemanden mehr für die Stelle finden könne. Der Rat dagegen will es weiterführen und hat deshalb statt eines vorzeitigen Endes nur eine Unterbrechung beschlossen. Für die neue Förderperiode im nächsten Jahr soll die Verwaltung sich erneut um finanzielle Unterstützung bemühen.

Die 30-jährige Karina Lehmann war seit Juli 2013 Klimaschutzmanagerin - allerdings befristet. Sie übernimmt bei der Stadt Wunstorf nun den gleichen Job - aber unbefristet. „Wunstorf fängt mit dem Klimaschutzmanagement gerade erst an, das ist für mich eine neue Herausforderung.“ Zudem habe die Stadt mit der Umweltbildung einen anderen Schwerpunkt.

Seit dem Start 2013 gehören zum Klimaschutzmanagement Energieberatungen vom Strom über Solar- bis zur Windenergie, die Einrichtung von Tankstellen für E-Bikes, der Frühjahrsputz mit Leuchtentausch und die Teilnahme am regionsweiten Stadtradeln. Allein der Austausch alter Straßenlaternen mit LED-Technik hat 460 Tonnen umweltschädliches CO2 eingespart, die Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden brachten nochmal 200 Tonnen. Insgesamt seien vor allem durch die Stromproduktion aus Windrädern rund 57.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart worden, zieht Lehmann Bilanz.

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