Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Von Märchenburgen und Plastikrittern

Sehnde Von Märchenburgen und Plastikrittern

Im Hannoverschen Straßenbahn-Museum in Wehmingen leuchten nicht nur Kinderaugen. Auf großen Platten ist eine kunterbunte Palymobil-Welt augfgebaut. Besucher können noch bis Ende August die fantasievolle Ausstellung besuchen.

Voriger Artikel
Der König lässt sein Amt ruhen
Nächster Artikel
Glückspilz: Lehrter wohnt ein Jahr mietfrei

Auf vier solcher Platten sind auf Hohenfels verschiedene Szenen zu sehen– wie etwa das rosarote Märchenschloss.

Quelle: Michael Schütz

Wehmingen. Zurzeit kann man im Hannoverschen Straßenbahn-Museum (HSM) in Wehmingen noch mehr leuchtende Augen sehen, als es gewöhnlich ohnehin schon wegen der vielen alten Trams der Fall ist. Grund dafür ist die große Playmobil-Ausstellung, die im alten Kesselhaus auf dem Vereinsgelände zu besichtigen ist. Auf vier Platten, je 30 Quadratmeter groß, sind unzählige Figuren, Fahrzeuge und ganze Szenen des fränkischen Spielzeugherstellers zu sehen.

Wie viele Einzelstücke zu sehen sind, weiß auch Initiator Dietmar Heinz nicht. „Vor ein paar Jahren habe ich mal Inventur gemacht“, meinte der Hannoveraner. Da seien es 450 verschiedene Playmobil-Sets gewesen. „Heute ist das mehr.“

Im Jahr 1978 hatte der heute 44-Jährige seine ersten Modelle bekommen - ein Polizeiwagen und eine Feuerwehr. „Damit habe ich erst mal den Adventskranz gelöscht“, erinnert er sich. Die Leidenschaft habe ihn, bis auf wenige Jahre als Teenager, nie losgelassen. Die Fantasie ist ihm dabei nicht abhanden gekommen, wie man in Wehmingen sieht. Wer genau hinschaut, kann sehen, wie der Osterhase mit dem Weihnachtsmann im Liegestuhl liegt oder wie Sherlock Holmes im Beisein von Gevatter Tod ein Skelett untersucht. Auch Captain Sparrow schaut vorbei.

Die Fantasie treibt auch Lukas Bollähne an. Der Zehnjährige spielt zu Hause in Bad Salzdetfurth leidenschaftlich gern mit Playmobil und baut sich einiges, was es nicht mehr gibt, dazu: „Ein Autobahnschild habe ich aus Strohhalmen gebaut.“ Die Leidenschaft muss von Papa Christian Müller auf den Filius übergegangen sein: „Lukas hat meine Figuren von früher bekommen.“

Favoriten hatten auch Johan und Ada. „Ich mag die Züge“, befand der zehnjährige Berliner, der mit seiner siebenjährigen Schwester die Ferien bei den Großeltern in Schillerslage verbringt. Ada dagegen hatte es eher das Puppenhaus angetan. „Ich finde aber alles sehr witzig“, befand sie. Wenn sie bei Oma Elke und Opa Edwin Schill zu Gast sind, können sie auch immer mit den alten Playmobil-Figuren von Mama spielen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Sehnde
doc6sorx6nci7cuz7c6hn8
Verträge mit Windwärts verunsichern Anwohner

Fotostrecke Sehnde: Verträge mit Windwärts verunsichern Anwohner