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Stadt will acht weitere Bushaltestellen erneuern

Sehnde Stadt will acht weitere Bushaltestellen erneuern

Die Stadt will im nächsten Jahr acht weitere Bushaltestellen und Wartehäuschen in vier Ortsteilen grunderneuern. Die Haltestelle an Sehndes zentraler Kreuzung von B 65 und B 443 soll zudem eine elektronische Fahrgastinformation bekommen. Für die Kosten von 240.000 Euro sind Fördergelder beim Land und der Region beantragt.

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Die Bushaltestelle an der zentralen Kreuzung Peiner Straße/Lehrter Straße soll eine elektronische Fahrgastinformation bekommen.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Saniert werden die Bushaltestellen in Sehnde südlich des Bahnhofs an der zentralen Kreuzung von Peiner Straße (B 65) und Lehrter Straße (B 443), in Haimar am Backhausplatz, zwei in Bolzum an der Boltessemstraße sowie vier in Ilten an der Otto-Heise-Straße und an der Jahnstraße. "Wir hätten gern noch mehr gemacht, aber dafür reicht das Förderprogramm nicht aus", sagt Fachbereichsleiter Godehard Kraft.

An Sehndes zentraler Kreuzung von B 65 und B 443 wird das alte Wartehäuschen aus Waschbeton komplett erneuert. Weil es dort viele Verkehrsbeziehungen gibt, soll dort auch eine elektronische Fahrgastinformation installiert werden. Auf einem Display könnten dann aktuelle Hinweise etwa zu Busverspätungen abgelesen werden. Der Hinweis sei aus der Politik gekommen, sagt Kraft: "Das macht Sinn, und momentan sieht es für eine Verwirklichung ganz gut aus."

Die beiden Haltestellen in Bolzum sollten ursprünglich schon in diesem Jahr erneuert werden. Doch dies scheitert wegen der erst kurzfristig vorgelegten Planung für die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Bolzum, dem August-Hennies-Weg (L 410). "Darauf warten wir schon seit Jahren, das wollten wir nicht verschieben", erläutert Kraft. Denn während dieser Arbeiten wird die Boltessemstraße zur Umleitungsstrecke. Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, wird die Erneuerung der beiden Haltestellen ins nächste Jahr verlegt.

Die Erneuerung der acht Haltestellen kostet rund 240.000 Euro. Die Stadt hat die Maßnahme beim Konjunkturprogramm des Landes zur Förderung von Grunderneuerungsmaßnahmen an Bushaltestellen beantragt. Dieses übernimmt 75 Prozent der Kosten, also etwa 180.000 Euro. Zusätzlich habe die Region Hannover eine Finanzierung von 50 Projekt der nicht durch das Land gedeckten Kosten bis zu einer Höhe von maximal 35.000 Euro in Aussicht gestellt. Werden sie bewilligt, muss die Stadt selbst nur noch rund 30.000 Euro investieren.

Endgültig entscheiden muss dies der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 23. Juni.

Von Oliver Kühn

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