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Konfirmanden setzen sich ein Denkmal

Sehnde Konfirmanden setzen sich ein Denkmal

Rund 40 Konfirmanden der evangelischen Kreuzkirchengemeinde Sehnde haben sich am Sonnabend ein eigenes Denkmal gesetzt: Zur Erinnerung an ihre Konfirmandenzeit pflanzten sie am östlichen Ortsausgang einen Baum und stellten einen Stein auf.

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Zur Erinnerung: Hannes Stehr (von links), Cedric Bätje und Thure Hinrichs pflanzen einen Konfirmandenbaum.e

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Hannes Stehr und Thure Hinrichs fiel bei der Aktion die Hauptaufgabe zu. Unter der Anleitung von Pastor Uwe Büttner platzierten die beiden Konfirmanden erst den Konfirmandenstein an der richtigen Stelle, betonierten ihn dann im Boden ein und hoben mit Spaten daneben schließlich eine Grube aus. In das Loch setzte Teamer Cedric Bätje eine Buche.

Am östlichen Ortsausgang, auf kirchlichem Gelände und direkt neben dem Denkmal für die ehemalige Siedlung Sörse, einen Konfirmandenstein zu setzen und einen Baum zu pflanzen, ist seit vier Jahren  eine Art Ritual. "Jeder Konfirmandenjahrgang setzt sich damit sozusagen selber ein Denkmal", erklärte Pastorin Damaris Frehrking. Den Konfirmanden gefiel die Aktion. "Damit können wir uns hier verewigen", sagte die dreizehnjährige Svea Nicolaus.

Drei Steine und drei Bäume gibt es bereits. Jeden Stein ziert ein anderes Symbol. Die Konfirmanden habe es mit Hammer und Meißel in den Stein getrieben. Während es in der Vergangenheit der Fisch, das Auge Gottes und der Anker waren, haben sich die diesjährigen Konfirmanden als Zeichen des Frieden für die Taube entschieden.

Die Buche benötigte schließlich noch einen Namen. Im Vorjahr hatten die Konfirmanden ihren Baum Kevin genannt. Diesmal waren die Vorschläge Olaf, Martin, Norbert, Jeremy-Pascal und Chantal im Rennen. Frehrking hätte der Buche eigentlich am liebsten den Namen Baum der Weisheit und des Friedens verpasst, kam in der Abstimmung damit aber nicht durch. Die Konfirmanden voteten mehrheitlich für Chantal. Frehrking gab klein bei - und taufte den ersten weiblichen Konfirmandenbaum schließlich auf den Namen Chantal.

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Von Katja Eggers

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