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B 65: Ministerium plant offenbar Ortsumgehung

Sehnde B 65: Ministerium plant offenbar Ortsumgehung

Der Rat hat sich zwar gegen eine Ortsumgehung zwischen Ilten und Rethmar ausgesprochen. Aber damit ist das Thema noch lange nicht vom Tisch: Die Umgehungsstraße steht weiter im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes - und das Niedersächsische Verkehrsministerium will offenbar eine öffentliche Planungskonferenz organisieren.

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Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (links), hat der Sehnder Landtagsabgeordneten Silke Lesemann (SPD) Transparenz und eine öffentliche Planungskonferenz für die umstrittene B65-Umgehungsstraße zugesagt.

Quelle: privat

Sehnde. Die geplante B 65-Umgehungsstraße zwischen Sehnde und Peine ist umstritten. Kritiker befürchten, dass die Verkehrsbelastung nur verlagert und örtliche Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt würden. Viele Bewohner und auch einige Kommunalpolitiker fordern dagegen eine Entlastung vom überörtlichen Verkehr. "Befürworter und Kritiker haben beide nachvollziehbare Argumente", sagt die Landtagsabgeordnete Silke Lesemann (SPD). 

 Bei einem Gespräch mit Lesemann und einigen SPD-Kommunalpolitikern aus Rethmar hat Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, angekündigt, dass das Land eine Planungskonferenz mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchführen will: "Wir wollen Transparenz und die Bürger vor Ort bei der Verlegung der B 65 einbeziehen." Dies sei aus Kapazitätsgründen aber erst in zwei bis drei Jahren möglich. Denn es sei sinnvoller, die gesamte Strecke mit allen Bauvorhaben zu betrachten, statt nur einzelne Orte wie Ilten oder Rethmar.

Behrens versprach, Anfang nächsten Jahres einen Brief an die Ortsräte zu schreiben, um die Informationen zur Umsetzung der Planung transparent darzustellen. Zuvor müsse aber der Bundestag den Bundesverkehrswegeplan und das Ausbaugesetz verabschieden.

Edgar Bäkermann, beratendes Mitglied im Ortsrat Rethmar und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, zeigte sich mit dem Treffen zufrieden. "Wir werden den Prozess weiterhin begleiten, damit wir die Kritiker sowie die Befürworter des Projekts bei der Planung mitnehmen und einbinden können."

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In Rethmar gibt es unter den Bewohnern viele Befürworter einer Ortsumgehung.

Quelle: Oliver Kühn (Archiv)

Von Oliver Kühn

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