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Parteien favorisieren neuen Hallen-Standort

Sehnde Parteien favorisieren neuen Hallen-Standort

Wo soll die neue Sporthalle entstehen? Alle drei Fraktionen im Rat der Stadt können sich einen Ersatz für die abgebrannte Halle an der Waldstraße gut an der Chausseestraße in der Nähe von Schützen- und Sportplatz vorstellen. Allerdings gibt es noch Probleme mit der Versicherung.

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Die Brandruine an der Waldstraße soll bald verschwinden.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Die Halle an der Waldstraße war bei einem Feuer Ende vergangenen Monats bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Reste der Ruine sollen noch vor Beginn des neuen Schuljahrs abgetragen werden. Für den Neubau werden inklusive Planung mindestens zwei Jahre veranschlagt. Doch die Parteien tendieren im Moment dazu, ihn nicht an derselben Stelle zu errichten, sondern an der Chausseestraße ein neues Sportzentrum zu installieren. Dadurch entstünden auch für die geplante Erweiterung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) neue Möglichkeiten.

Man habe im wesentlichen drei Alternativen diskutiert, erklärte SPD-Fraktionschef Olaf Kruse nach einem Gespräch mit Vertretern von Schule und Vereinen. Dabei sei es zum einen um den Bau einer gleichen Halle an derselben Stelle an der Waldstraße gegangen. Eine weitere Idee sei gewesen, dort auf eine Halle noch Klassenräume aufzustocken. Und als dritter Plan habe ein kompletter Neubau in der Nähe der Sportanlagen Trendelkamp und des Schützenplatzes zur Diskussion gestanden.

"Wir können uns das sehr gut vorstellen", sagte Kruse. Das gelte auch für die KGS und die Sportvereine. Diese hätten auch angekündigt, dass sie aus eigenen Mitteln mit Förderung durch den Regionssportbund einen zusätzlichen Anbau zum Beispiel mit einem Gymnastikraum finanzieren könnten. Auch der Bau einer Vier- statt der alten Dreifeldhalle sei denkbar.

Grundsätzlich halten auch die CDU und die Grünen das für möglich, wie ihre Fraktionsvorsitzenden Hartmut Völksen und Günter Pöser erklärten. Aber zunächst müsse die Verwaltung verschiedene Fragen klären, sagte Völksen. Dazu zähle - wie auch Kruse betonte - die Verhandlung mit der Versicherung. Eine Leistung in Höhe des sogenannten gleitenden Neuwerts gebe es nämlich eigentlich nur, wenn eine baugleiche Halle an derselben Stelle errichtet wird. Anderenfalls erhalte die Stadt nur den Zeitwert des aus den Siebzigerjahren stammenden Gebäudes. Laut Kruse ist es jedoch möglich, dass ein gleicher Bau gar nicht zulässig wäre, weil sich Vorschriften über Abstände und Rettungswege geändert hätten.

Sowohl Kruse als auch Völksen halten es für denkbar, dass noch in dieser Wahlperiode eine Grundsatzentscheidung gefällt wird, damit die erforderliche Bauleitplanung auf den Weg gebracht werden kann. 

Ruine wird abgeräumt

Die Überreste der abgebrannten Sporthalle an der Waldstraße sollen möglichst noch vor dem Beginn des neuen Schuljahres am 4. August beseitigt werden. Der Auftrag ist auch schon erteilt und die Abrissfirma steht laut Stadtsprecherin Ines Raulf "in den Startlöchern", aber die Genehmigung durch die Region liegt noch nicht vor. Man rechne jedoch täglich damit. Wenn sämtlicher Bauschutt abgetragen sei, werde die Fläche mit Schotter abgedeckt, kündigt Raulf an.

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