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Golfplatzchef wünscht sich besseres Internet

Sehnde Golfplatzchef wünscht sich besseres Internet

Besseres Internet und eine Prägnante Straßenbenennung: Diese zwei Bitten stehen auf der Wunschliste von Friedrich Wilhelm Knust, Chef des Golfplatzes bei Rethmar, ganz oben. Die 18-Loch-Anlage ist nun Station bei der Sommertour der Sehnder SPD-Ratsfraktion gewesen.

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Golfplatz-Chef Friedrich Wilhelm Knust (links) und Golflehrer Friedrich-Wilhelm Jahn (rechts) führen die Sehnder Sozialdemokraten über die 18-Lochanlage bei Rethmar.

Quelle: Katja Eggers

Rethmar. "Die Internetverbindung ist bei uns hier draußen ganz schlecht", sagte Knust. "Wenn wir bei Turnieren zum Beispiel Ergebnisse online stellen wollen, stürzt das Internet regelmäßig ab." Knust hatte die Golfanalge vor wenigen Jahren gekauft und für rund eine Millionen Euro auf Vordermann bringen lassen.

Die Anlage ist seitdem technisch auf dem allerneuesten Stand. "Unsere  Beregnungsanlage für das Grün ist Hightech, aber in Sachen Internet sind wir hier Bananenrepublik", sagte Knust. Der ehemalige Landwirt, der seit 1998 auch schon den Golfplatz in Gleidingen betreibt, führt die schlechte Internetverbindung bei Rethmar auf die Randlage des Golfplatzes zurück. Die 120 Hektar große Anlage liegt südlich des Kanals und damit ein gutes Stück vom Dorf entfernt.

In Rethmar selbst hatte das hannoversche Kommunikationsunternehmen HTP bereits VDSL-Technik für schnelles Internet installiert. Warum die Internetverbindung beim Golfplatz so mies ist, könne er auch nicht sagen, meint Knust. "Aber wir klären das und geben dann eine Rückmeldung", betonte SPD-Fraktionschef Olaf Kruse.

Knust hatte auch gleich noch einen zweiten Wunsch. Vielleicht sei es möglich, die Seufzerallee südlich vom Kanal in "Am Golfplatz" umzubenennen, bat er. Das könne für ortsunkundige Golfer eine große Hilfe sein. "Mitunter finden die uns nicht auf Anhieb, weil wir soweit draußen sind", sagte Knust.

"Auch diese Anregung nehmen wir mit", betonte Kruse. Das Thema Straßennamen sei zunächst eine Sache des Ortsrates und werde dann durch den Rat der Stadt geprüft. Aber da an der südlichen Seufzerallee keine weiteren Unternehmen angesiedelt und auch keine privaten Wohngundstücke sind, stünden die Chancen für eine Umbenennung relativ gut, meint der SPD-Fraktionschef.

Von Katja Eggers

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