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Spielanlagen:Bessere Pflege, weniger Plätze

Sehnde Spielanlagen:Bessere Pflege, weniger Plätze

Mehr Qualität, dafür weniger Quantität: Künftig könnte es in Sehnde einige Spielplätze weniger geben, die dafür besser unterhalten und gepflegt werden können. Diesen Ansatz stellte Fachbereichsleiter Godehard Kraft am Donnerstagabend bei der Beratung über den Etat 2014 im Stadtentwicklungsausschuss vor.

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Der Spielplatz an der Sehnder Marggrafstraße liegt in einem dicht besiedelten Wohnviertel. Er ist vor wenigen Jahren erneuert worden.

Quelle: Brämer

Sehnde. Dadurch könnten die begrenzten Mittel sinnvoller genutzt werden, erläuterte er: „Weniger gut gepflegte Anlagen sind ein besseres Angebot als mehr schlecht gepflegte.“

2012 gab es 63 städtische Spielplätze mit einer Fläche von insgesamt fast 53 000 Quadratmetern in Sehnde und den Ortsteilen. Bereits in diesem Jahr wurde es einer weniger: Die Anlage an der Triftstraße in Rethmar wurde aufgegeben und stattdessen der benachbarten Grünfläche zugeschlagen. Nächster Kandidat zum Verschwinden könnte die längst nicht mehr frequentierte Anlage an der Maschwiese in der Kernstadt sein. Es gehe nur um kaum mehr genutzte Plätze, sagte Kraft. 2014 solle zusammen mit den Politikern ein Konzept erstellt werden, wie mit welchen Plätzen verfahren werden solle.

Falls es 2015 nur noch 60 Spielplätze in Sehnde gäbe, könnte die Stadt pro Quadratmeter etwas mehr ausgeben als bisher - auch wenn wegen der verringerten Gesamtfläche statt 232.700 Euro nur noch 228.600 Euro im Topf für Spielplätze wären. Eine Anlage pro Jahr soll für jeweils 30.000 Euro gründlich runderneuert werden.

Der Gedanke, Ressourcen besser zu verteilen, greift auch bereits bei den Neuanlagen. So soll im Iltener Baugebiet Kälberanger die für einen Spielplatz vorgehaltene Fläche bebaut werden. Stattdessen soll der im Nachbargebiet Kleewiesen geplante Spielplatz Vorrang erhalten, weil dort umliegende Grünflächen zusätzliche Spielmöglichkeiten bieten. Der Fachausschuss stimmte der Änderung der Bauleitplanung einmütig zu.

Renate Brämer

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