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Sportring fordert Tempo bei Turnhalle

Sehnde Sportring fordert Tempo bei Turnhalle

Der Sportring Sehnde hat bei Neuwahlen seinen Vorstand bestätigt. Wichtigste Aufgabe werden die Verhandlungen mit der Stadt um eine Erhöhung der Pflegekostenpauschale für Sportplätze sein. Zudem fordern die Mitglieder mehr Tempo beim Wiederaufbau der abgebrannten Turnhalle an der Waldstraße.

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Die Reste der abgebrannten Turnhalle sind so gut wie verschwunden. Jetzt fordert der Sportring eine zügige Planung für einen Neubau.

Quelle: Oswald-kipper

Sehnde. Als Vorsitzender des Sportrings wurde Ralf Marotzke wiedergewählt, der zudem Chef des TVE Sehnde ist, dem größten Sportverein der Stadt. Als Stellvertreterin wird weiterhin Nadine Andres vom TuS Wehmingen fungieren. Im Amt des Schriftführers wurde Carsten Elges, Vorsitzender des SV Ilten, bestätigt. Dagegen scheidet der langjährige Kassenwart Dieter Knauth aus Wehmingen auf eigenen Wunsch aus. Seine Aufgaben übernimmt künftig ebenfalls Nadine Andres.

Was dem Sportring auf den Nägeln brennt, ist die Pflegekostenpauschale für Fußballvereine. „Die Pauschale ist seit mehr als zehn Jahren nicht erhöht worden, doch die Aufwendungen sind gestiegen“, rechnet Marotzke vor. Für die Pflege fielen Saat, Dünger und Kreide an, teilweise zudem Sozialversicherungsbeiträge für Platzwarte.

Und wenn ein neuer Rasenmäher fällig sei, reiße das ein großes Loch in die Kasse. Diese Kosten seien damals bei der Berechnung der Pauschale nicht ausreichend berücksichtigt worden. Man wolle deshalb im Rahmen der Ende des Jahres anstehenden Haushaltsberatungen auch mit den Parteien über eine Erhöhung sprechen, kündigt Marotzke an, der selbst für die CDU-Fraktion im Rat sitzt.

Bei einem Treffen Ende des Monats wollen die Vereine zudem die tatsächlichen Kosten für die Rasenpflege ermitteln. Dazu werden die Jahre 2013 und 2015 als Vergleich herangezogen. Für die Pauschalen wolle man Sammelverträge aushandeln, ähnlich wie mit Energieversorger EVS. Ein „Riesenthema“ bei den Vereinen sei auch der Bau einer neuen Turnhalle als Ersatz für die im Juni abgebrannte Halle der Kooperativen Gesamtschule (KGS) an der Waldstraße. Der Sportring habe zwar die Hallenzeiten neu geordnet, wobei jeder Verein Zeiten abgegeben habe, um anderen ein Training zu ermöglichen.

Da aber die KGS im nächsten Jahr ihre Zeit für Sportprojekte bis 17 Uhr ausdehnen wolle, würden längerfristig Zeiten wegfallen. „Wir brauchen deshalb schnell eine neue Halle“, betont der Sportringchef: „Das muss mit Karacho losgehen.“ Vor allem müsse schnell entschieden werden, wo sie gebaut werden soll. Der alte Rat wollte diese Entscheidung dem neuen überlassen.

Der Sportring Sehnde ist eine Interessengemeinschaft von insgesamt 28 Sportvereinen und vertritt rund 7800 Mitglieder. Das Angebot erstreckt sich von Fußball, Handball, Turnen, Leichtathletik und Schießen über Sportarten wie Eissport, Schach, Reit- und Fahrsport bis hin zu Rudern, Karate und Aikido.

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Ralf Marotzke wurde als Vorsitzender des Sportrings Sehnde wiedergewählt.

Quelle: Privat

Von Oliver Kühn

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